Rezension: „Skulduggery Pleasant – Der Gentleman mit der Feuerhand“ von Derek Landy

Verlag:  Loewe

Preis: 29,95€ (der gesamte Schuber)

Seiten: 343

ISBN: 978-3-7855-8899-4

„Der Gentleman mit der Feuerhand“ ist der erste Teil der Skulduggery Pleasant Reihe.

  1. Der Gentleman mit der Feuerhand
  2. Das Groteskerium kehrt zurück
  3. Die Diablerie bittet zum Sterben
  4. Sabotage im Sanktuarium
  5. Rebellion der Restanten
  6. Passage der Totenbeschwörer
  7. Duell der Dimensionen
  8. Die Rückkehr der Toten Männer
  9. Das Sterben des Lichts
  10. Auferstehung

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Er ist tot. Sie ist tödlich. Die Schurken haben keine Chance.

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen, schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und…er ist ein Skelett.

Meine Meinung

Skulduggery Pleasant ist eine Reihe die ich schon seit Ewigkeiten lesen wollte und es dann irgendwie doch nie getan habe. Letztens überkam es mich dann wieder beim stöbern online und ich wollte die Reihe unbedingt beginnen. Die Ebooks waren schnell gekauft und heruntergeladen und seit da an kann ich den Reader eigentlich kaum noch aus der Hand legen.

Stephanies Onkel Gordon verstirbt überraschend. Er war ein gefeierter Bestsellerautor, jedoch nicht sonderlich beliebt bei den meisten. Stephanie allerdings mochte ihren Onkel und bekommt von ihm auch glatt den größten Teil seines Erbes, unter anderem sein Haus. Auf seiner Beerdigung trifft sie dann das erste mal auf den seltsamen vermummten Genlteman, der etwas abseits steht und mit dem sie viele unglaubliche und verrückte Abenteuer erleben wird. Der erste Teil wird ziemlich schnell rasant und die Story bremst eigentlich nie ab. Es wird definitiv nie langweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Skulduggery Pleasant mochte ich von Anfang an unheimlich gerne. Er ist skurril, unheimlich und einfach toll und natürlich witzig. Die wunderbar sarkastischen und lustigen Unterhaltungen der Beiden bringen einen einfach zum schmunzeln. Allgemein der Humor in dem Buch begeistert mich jedes mal aufs Neue. Auch Stehpanie ist eine tolle Hauptcharakterin, die mich wirklich nie genervt hat und ziemlich taff ist. Die anderen Charaktere, welche man mit der Zeit kennen lernt, sind alle sehr unterschiedlich und interessant.

Besonders gefällt mir die ganze Welt der Zauberei die der Autor erschaffen hat. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Zauberern (Elementarzauberer, Alchemisten, Totenbeschwörer,…). Auch spielen Namen eine große Rolle, jeder besitzt nämlich drei verschiedene… Man bekommt immer nur ein paar Informationen und lernt so mit Stephanie die andere Seite ihrer Welt kennen, von der sie vorher nichts wusste. Es gibt wirklich viel zu entdecken.

Der Autor kann einen wunderbar an das Buch fesseln und hat vor allem ein Händchen für gute Action- und Kampfszenen und natürlich für Humor. Ich hatte den ersten Teil unheimlich schnell gelesen und musste dann auch sofort weiterlesen.

Bei der Aufmachung muss ich sagen, dass ich zuerst alle Teile als Ebooks gekauft habe und diese auch gerade lese. Die Ebooks sind in dreier Packs erhältlich mit zusätzlichen eShorts. Den Schuber habe ich dann durch Zufall im Buchladen entdeckt und dann musste er auch mit. Er ist farblich und gestalterisch toll aufgemacht und die Bücher gefallen mir vom Design sehr gut. Ich hoffe das auch die restlichen Bände in diesen Schubern erscheinen.

Fazit

Gleich der erste Band konnte mich durch seinen Humor und seine Charaktere von der Reihe überzeugen. Seit diesem Band bin ich eigentlich nicht mehr von den Büchern weg zubekommen. Warum habe ich nur so lange gewartet diese Reihe zu lesen? Ich kann nur empfehlen einmal einen Blick in den ersten Band zu werfen. Die Reihe hat definitiv potenzial zu meinen Lieblingsreihen zugehören.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

 

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Rezension: „Bosheit“ von John Gwynne

Verlag:  Blanvalet

Preis: 16,00€

Seiten: 826

ISBN: 978-3-7341-6120-9

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 „Bosheit“ ist der zweite Teil der Die Getreuen und die Gefallenen Reihe.

  1.  Macht (Rezension)
  2.  Bosheit
  3.  Jähzorn
  4.  Ungnade

Vorsicht! Da es sich um einen Folgeband einer Reihe handelt, kann die Rezension Spoiler bezüglich der vorangegangen Bände enthalten.

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Götter Asroth und Elyon haben die Verfemten Lande zum Schlachtfeld ihres Krieges auserkoren. Um ihre Armeen in die Welt der Sterblichen zu entsenden, hat jeder Gott einen Avatar als Paladin erwählt: die Schwarze Sonne und den Strahlenden Stern. Zumindest besagt dies eine uralte Prophezeiung…

Hochkönig Nathair ist überzeugt, dass er der Strahlende Stern ist – dazu auserkoren, den dunklen Gott Asroth aufzuhalten. Auf der Suche nach seinem finsteren Gegenspieler begegnet Nathair dem jungen Krieger Corban, den er für die Schwarze Sonne hält. Doch der König ahnt nicht, dass er selbst eine Spielfigur in Asroths tödlichem Plan ist…

Meine Meinung

Nachdem mich Band eins wirklich begeistern konnte, habe ich mich sehr auf Band zwei gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Story knüpft direkt an das Ende vom ersten Teil an. Corban ist zusammen mit der Prinzessin und einigen Überlebenden auf der Flucht. Nach dem turbulenten Ende geht es nun auch spannend weiter. Eigentlich kommen Corban und seine Freunde nie zur Ruhe und wachsen dabei als Gruppe immer mehr zusammen. Ein ziemlich bunter Haufen, den man immer besser kennenlernt und auch die Charaktere entwickeln sich weiter. Ihre Reise oder auch Flucht zieht sich durch den kompletten Band und ist schon ziemlich typisch für einen Fantasyroman. Das hat mich allerdings zu keiner Zeit gestört und es wurde auch nie langweilig. Die Story schreitet stetig voran und langsam bekommt man einige Fragen beantwortet. Außerdem mangelt es nie an unerwarteten Wendungen.

Auch mit den anderen Erzählsträngen geht es spannend weiter. Einige interessante Personen treffen aufeinander und man lernt viele besser kennen. Es kommen auch wieder ein paar neue Charaktere hinzu. Wie in den meisten großen Fantasyreihen hat man mittlerweile wirklich viele Charaktere. Ich habe aber nie den Überblick verloren oder mich gelangweilt. Allgemein finde ich, dass die Charaktere und ihre Entwicklung die große Stärke der Reihe sind. Man fiebert selbst mit der schwarzen Sonne und ihren Begleitern mit. Es gibt keine uninteressanten Charaktere. Allerdings hat man doch so seine Lieblinge und einige sind mir in diesem Band unerwarteter Weise sympathisch geworden. Auch gab es einige Schicksalsschläge und man kann sich doch nie sicher sein wer überlebt.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der verschiedensten Charaktere geschrieben. Außerdem enden sie meist spannend und sind kurz gehalten. So fliegt man trotzt der vielen Seiten durch das Buch. Besonders positiv sind mir wieder die Kampfszenen aufgefallen. Meist langweilen mich diese mit der Zeit und sind mir zu lang und genau beschrieben. Das ist mir bei dieser Reihe bis jetzt allerdings noch nicht so ergangen und dem Buch mangelt es keinesfalls an Kämpfen und Schlachten.

Die Aufmachung entspricht der des ersten Bandes. Eine schöne Klappbroschur mit einer Karte der Verfemten Lande auf der Innenseite. Außerdem sieht der Band sehr schick aus im Regal neben dem ersten.

Fazit

Ein toller zweiter Band. Die Reihe konnte mich definitiv weiter begeistern und ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil „Jähzorn“, welcher bereits im Blanvalet Verlag erschienen ist. Wohl meine Fantasyentdeckung in diesem Jahr und eine Reihe die ich bis jetzt nur empfehlen kann. Insgesamt ist die Reihe zwar nichts Neues in diesem Genre aber dafür macht sie bis jetzt sehr vieles richtig.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Rezension: „Macht“ von John Gwynne

Verlag:  Blanvalet

Preis: 16,00€

Seiten: 826

ISBN: 978-3-7341-6119-3

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 „Macht“ ist der erste Teil der Die Getreuen und die Gefallenen Reihe.

  1.  Macht
  2.  Bosheit
  3.  Jähzorn
  4.  Ungnade

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Wo sich die Verfemten Lande erstrecken, färbte Blut die Welt einst rot. Wo heute uralte Ruinen stehen, bezwangen Menschen Giganten. Wo einzig das Heulen der Woelven erklingt, brannte vor tausenden Jahren die Welt.

Doch zu lange haben sich die Menschen in Sicherheit gewähnt. Nun weinen die Gigantensteine Blut, und in den Verfemten Landen regt sich erneut, was für immer verbannt sein sollte. Ein uralter Feind hat längst eine Allianz geschmiedet und wartet darauf, dass seine Stunde kommt. Und nur einer vermag es, ihn aufzuhalten, wenn die Schwarze Sonne die Welt betritt …

Meine Meinung

Durch das wirklich schönes Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Da der Inhalt auf dem Buch nicht wirklich viel verrät, habe ich mich einfach mal in das Abenteuer gestürzt und wurde sehr positiv überrascht.

Man lernt anfangs viele verschiedene Personen kennen, welche alle eine wichtige Rolle spielen und eigentlich quer über die Verfemten Lande verteilt sind. Sie erhalten abwechselnd Kapitel, welche auch mit ihren Namen entsprechen gekennzeichnet sind. Dadurch erhält man einen großen Einblick in die Welt und lernt gleich mehrere Länder und Könige kennen. Die Welt gefällt mir sehr gut. Sie wird nicht nur von Menschen sondern auch Giganten bevölkert. Es gibt eine Art von Magie und sehr viele seltsame Wesen. Sturm eine Woelven ist zu einem meiner absoluten Lieblinge geworden, während des Lesens. Außerdem scheint es auch noch Götter zu geben oder zumindest gegeben zu haben. Scheinbar läuft alle auf einen Götterkrieg hinaus, welcher immer wieder erwähnt wird.

Zuerst einmal lernt man allerdings die Charaktere kennen und ihren Aufstieg bzw ihre Entwicklung. Der Hauptcharakter ist wohl Corben, welcher am Anfang des Buches noch ein Junge ohne jegliche Kampferfahrung ist und noch sehr kindlich dazu. Allerdings ist er mir schnell ans Herz gewachsen mit seiner Art und er entwickelt sich erstaunlich. Außerdem scheint noch mehr dahinter zu stecken bzw ihn zu erwarten. Er ist einfach ein unheimlich toller Charakter mit dem man gerne mitfiebert.

Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr interessant. Vor allem Veradis mochte ich von Anfang an und seine starke Loyalität. Auch die Nebencharaktere sind alle wirklich interessant und viele wachsen einem ans Herz. Bei manchen wüsste ich gar nicht genau ob sie nun Haupt -oder Nebencharakter sind. Weil alle sehr gut ausgearbeitet sind und man hat nicht das Gefühl, dass sie nur unbekannte blasse Personen am Rande des Geschehens sind. Dadurch hat das Buch auch eine wirklich große Anzahl von Personen. Allerdings stört mich sowas nicht und ich finde es bei großen Fantasyreihen gut. So tat mir auch der ein oder andere Tot wirklich weh…

Auch kann man die Parteien nicht einfach von Anfang an in Gut und Böse teilen. Ich hatte zwar recht schnell eine Vermutung, was nicht so gut läuft. Aber die Lage ist verzwickt, um nicht zuviel zu verraten. Allgemein habe ich das Gefühl man kann nicht wirklich viel von der Handlung insgesamt verraten, diese sollte man beim lesen erleben.

Auch hat mir der ganze Stil gefallen. Man erlebt mit Corban seine Ausbildung und viele aufregende und schöne Sachen. Aber auch viele dramatische und spannende und traurige. Auch sind Kämpfe und Schlachten sehr gut geschrieben und liefen buchstäblich, wie ein Film vor mir ab. Außerdem sind sie auch nie zu lang. Bei Fantasybüchern nerven mich oft zu lange und ausufernde Schlachten, vor allem wenn man das Gefühl hat, dass es sich mit der Zeit wiederholt.

Insgesamt hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und auch das Tempo, in dem die Geschichte erzählt wird.

Die Aufmachung gefällt mir auch sehr. Das schon angesprochene Cover spricht mich total an. Das ganze ist als Broschur erschienen mit einer Karte der Verfemten Lande auf der Innenseite.

Fazit

Ein toller Auftakt zu einer Fantasyreihe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diesen zu lesen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile, welche recht zügig nacheinander erscheinen sollen. Band 2 „Bosheit“ soll am 18.09.2017 erscheinen und ich kann es kaum erwarten. Ich kann eigentlich nichts an den Buch bemängeln und empfehle es jedem der gerne Fantasy liest. Zwar erfindet „Macht“ nichts wirklich neues in dem Genre aber ich fand den Auftakt mehr als gelungen. Vielleicht eine neue Lieblingsreihe? Mal sehe wie es weiter geht.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Rezension: „Vier Farben der Magie“ von V. E. Schwab

Verlag:  Tor

Preis: 9,99€

Seiten: 466

ISBN: 978-3-596-29632-3

„Vier Farben der Magie“ ist der erste Teil der Weltenwanderer-Trilogie.

  1. „Vier Farben der Magie“
  2. „Die Verzauberung der Schatten“
  3. „Die Beschwörung des Lichts“

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Stadt London gibt es vier Mal…
Das graue London riecht nach Rauch – und nach einem Hauch von Wahnsinn.
Das weiße stinkt nach Blut, nach einem bitteren magischen Kampf.
Das rote duftet nach Rosen, nach Magie und Lebenslust.
Und über das schwarze schweigt man besser.

Der Magier Kell ist einer der letzten Antari, die zwischen den Welten wandern können. Doch als er unwissentlich ein mächtiges Artefakt in seine Heimat schmuggelt, bricht er damit nicht nur ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern gefährdet auch das Gleichgewicht der Welten.

Meine Meinung

Auf diesen Fantasyroman habe ich mich schon sehr lange gefreut. Durch Instagram und Youtube bin ich auf die Autorin und diese Reihe aufmerksam geworden und hätte das Buch schon fast während meiner Londonreise gekauft. Allerdings hat der Tor Verlag die Weltenwanderer-Trilogie auf deutsch angekündigt und ich habe direkt zum Erscheinungstermin zugegriffen. Mit einer Freundin zusammen ging es dann auch gleich ans lesen. Meine Freude wurde allerdings beim lesen etwas gedämpft…

Die Welt im Ganzen hat mir sehr gut gefallen. Die vier verschiedenen London sind sehr unterschiedlich und wirklich spannend und interessant zu entdecken. Wobei man von einem London in diesem Band noch nicht so viel erfährt. Unser Hauptcharakter Kell ist dabei etwas ganz besonderes, denn er ist ein Antari und damit einer der wenigen die zwischen den unterschiedlichen London reisen können. Kell  ist wirklich interessant und hat mir als Charakter gleich gefallen. Er arbeitet für das Königshaus im roten London und überbringt Nachrichten in die anderen Städte. Außer ihm scheint es nur noch einen weiteren Antari zu geben, welcher für die regierenden Geschwister im weißen London arbeitet. Sein Name ist Holland und ich finde er ist einer der interessantesten Charaktere des Buches. Wieso nur noch diese beiden reisen können, hat etwas mit dem schwarzen London zu tun. Allerdings erfährt man von der ganzen Vorgeschichte noch recht wenig in diesem Band. Kell gerät im laufe seiner Reise an einen Gegenstand aus dem schwarzen London und damit geht die Geschichte dann so richtig los. Leider lässt die Spannung sehr lange auf sich warten. Erst im letzten Drittel haben mich die Wendungen so richtig überrascht und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert. Bis dahin war die ganze Geschichte nicht schlecht, aber mir hat doch etwas gefehlt. Auch trifft Kell im laufe der Geschichte auf Lila aus dem grauen London, welche ein wirklich nerviger Charakter ist anfangs. Gegen Ende konnte ich sie schon etwas mehr verstehen und leiden. Das hat allerdings wirklich lange gedauert und sie ging mir erst sehr oft auf die Nerven. Auch das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen. Es war sehr spannend und durchaus tragisch. Allerdings ging der Finale Kampf dann recht schnell und ich denke auch das Kell´s letzte Entscheidung keine besonders gute war. Wer das Buch gelesen hat, kann sich vielleicht denken was ich meine. Insgesamt war es ein durchaus abgeschlossenes Ende und ich hätte mir ein etwas offeneres gewünscht, welches mehr Spannung für den zweiten Teil aufbaut.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Es lässt sich gut lesen und die Kapitel waren nicht zu lang.

Auch die Ausgabe vom Tor Verlag ist sehr schön geworden. Ich liebe das Cover und das Design der Kapitelanfänge. Allerdings hätte ich eine Broschur schöner gefunden, als nur ein Taschenbuch. Am Ende gibt es im übrigen noch eine kleine Leseprobe des zweiten Bandes „Die Verzauberung der Schatten“, welcher am 23.11.2017 erscheinen soll.

Fazit

Leider hat mir bei dem Buch doch streckenweise die Spannung gefehlt und Lila ging mir sehr auf die Nerven. Das konnte auch die wirklich interessante Welt nicht wieder gut machen. Daher kam ich lange nicht so richtig in die Geschichte rein. Die letzten 1/3 des Buches haben mir dann wiederum ziemlich gut gefallen und ich möchte gerne noch mehr über die Welt erfahren und mich interessiert auch sehr wie es mit einigen Charakteren weiter geht. Daher werde ich mir den zweiten Band auf alle Fälle noch holen. Insgesamt also eine gute Fantasystory aber leider kein Highlight für mich.

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension: „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake


Verlag:  Penhaligon

Preis: 14,99€

Seiten: 447

ISBN: 9783764531447

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„Der schwarze Thron – Die Schwestern“ ist der erste Teil der zweiteiligen Fantasyreihe.

  1. „Der schwarze Thron – Die Schwestern“
  2. „Der schwarze Thron – Die Königin“

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meine Meinung

Ich bin durch Instagram auf das Buch aufmerksam geworden. Auf einmal hatte es jeder gelesen. Als Fantasyfan war ich natürlich sofort interessiert und bin mit doch recht hohen Erwartungen an das Buch gegangen.

Die Story hat mich sofort angesprochen. Drei Schwestern mit sehr unterschiedlichen, aber alles sehr coolen Begabungen, die sich gegenseitig töten sollen um den Thron ihres Reiches zu besteigen.

Anfangs lernt man erst einmal nach einander die Schwestern kennen. Mirabella die Elementwandlerin, Katharine die Giftmischerin und Arsinoe die Naturbegabte sind alles wirklich interessante Charaktere. Allerdings so richtig sympatisch sind mir alle nicht. Aber es ist auch keiner so unsympathisch, das man nicht mit ihm mitfiebern würde. Weiterhin hält die Story auch sehr interessante und tolle Nebencharaktere bereit. Das Buch braucht anfangs ein wenig bis die Story so richtig in fahrt kommt. Allerdings hat mir das gut gefallen. Man lernt alle Charaktere und alle Hintergründe kennen und kann dann so richtig in den wirklich spanenden zweiten Teil einsteigen. Dort erlebt man dann das große Beltanfest und das Jahr des Aufstieges beginnt, in dem sich die Schwestern gegenseitig töten sollen. Vor allem das Ende hat mich nochmal sehr überrascht. Die Story hatte eigentlich alles was ich erwartet habe, Intriegen, Drama und auch Action. Entgegen meiner Befürchtungen hat mich auch die ein oder andere Romanze nicht gestört.

Die Welt im allgemeinen finde ich sehr interessant. Die Insel Fennbirn ist sehr mysteriös mit ihrer Königin, welche meistens Drillinge bekommt. Die dann bei verschiedenen Familien aufwachsen, je nach ihrer Begabung und sich auf ihr Jahr des Aufstieges vorbereiten. Auch gibt es noch einen Rat, der im Grunde regiert und die Priesterinnen. Die Begabungen an sich finde ich auch sehr spannend. Die Naturbegabten können zum Beispiel gut mit Pflanzen und Tieren umgehen. Sie lassen Blumen blühen oder erhalten einen Strauß länger am leben. Außerdem kommt im Laufe ihres Lebens ihr Familiaris zu ihnen. Dies kann jedes mögliche Tier sein und mit diesem besteht dann eine besondere Verbindung. Außerdem gibt es noch weitere Begabungen, wie die seltene Gabe des Krieges. Die Welt außerhalb der Insel wiederum klingt recht normal und die Bewohner können auch nur unter bestimmten Voraussetzungen die Insel überhaupt finden. Ich denke das die Welt noch einige Geheimnisse bereit hält und bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Die Kapitel sind abwechseln aus der Sicht der verschiedenen Schwestern oder ihrer Lager.

Auch die Aufmachung als Broschur mit einer schönen Karte gefällt mir. Besonders finde ich das Cover, welches zusammen mit dem zweiten Teil nebeneinander die komplette Krone darstellt.

Fazit

Mal eine etwas andere Fantasystory mit einer interessanten Welt. Der Anfang ist etwas langsamer und nicht so spannend. Allerdings werden die Charaktere und die Welt sehr gut eingeführt. Gegen Ende wird es dann auch nochmal richtig spannend und nach dem Ende würde ich jetzt am liebsten direkt weiter lesen. Der zweite Teil „Der schwarze Thron – Die Königin“ soll am 25.09.2017 bei Penhaligon erscheinen. Ich wäre übrigens gerne eine Naturbegabte ;-)

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar.