Rezension „Die Dynastie der Mashinen“ von Daniel H. Wilson

Verlag: Knaur

Preis: 12,99€ (eBook)

Seiten: 344

Inhaltsangabe

Sie wissen alles, sie beherrschen alles – und sie sterben nicht. Sie sind die „Avtomat“, uralte menschenartige Roboter. Seit Jahrtausenden leben sie unerkannt unter uns. Doch ihre Zeit läuft ab: Sollte es ihnen nicht gelingen, eine neue Energiequelle zu finden, droht ihnen der Untergang. Noch dazu sind die beiden mächtigsten Avtomat in einen Machtkampf verstrickt. Mitten in diesen mörderischen Konflikt gerät die Archäologin June: Beim Versuch, etwas über die Herkunft eines mysteriösen Artefakts herauszufinden, macht June eine ebenso sensationelle wie tödliche Entdeckung …

Meine Meinung

Das Thema Roboter hat mich schon immer fasziniert und gereizt. Allerdings habe ich bis jetzt noch keinen Roman gefunden, welcher mir so richtig zugesagt hat. Als ich dann die Gelegenheit bekam vom Knaur Verlag ein kostenloses eBook mit dem Thema uralte menschenartige Roboter zu bekommen, wurde es natürlich sogleich verschlungen und es hat mir so einige langweilige Zugfahrten zur Arbeit deutlich aufregender gestaltet.

Die Geschichte spielt abwechselnd in der Gegenwart mit June, welche in den Konflikt der Avtomaten gerät und in der Vergangenheit des Avtomaten Peter, der sich zurück erinnert bis in die Zeit des Zaren Peter des Großen 1709. Die Geschichte ist wirklich actionreich und spannend, vor allem June hat keine ruhige Minute. Die Kampfszenen waren recht brutal und insgesamt hat das Buch eine interessante Stimmung erzeugt, welche mich voll und ganz in seinen Bann ziehen konnte. Es werden viele Fragen aufgeworfen rund um die Avtomaten, welche nur langsam aufgeklärt werden. Jedoch empfand ich die Geschichte als insgesamt wirklich rund. Allerdings hätte die ganze Geschichte auch ruhig noch etwas länger sein können. Es bleibt daher noch genug Stoff für eine Fortsetzung. Ich würde zu gerne noch weitere Avtomaten kennen lernen und ihre Art sich anzupassen und zu leben. Besonders gefallen hat mir die Idee von dem Wort das jeder Avtomat hat. 

Die beiden Hauptcharaktere Peter und June habe ich sofort ins Herz geschlossen. In June und ihre Neugierde und Faszination konnte ich mich absolut hineinversetzen. Allerdings hätte ich von ihr auch gerne noch etwas mehr erfahren. Ihre Geschichte war überwiegend turbulent. Peter hingegen ist einfach ein sehr interessanter Charakter von Beginn an. Die Sicht eines Avtomaten, also eines Roboters/Maschine fand ich unheimlich spannend, seine Gefühle (?), Ansichten, Ziele und vieles mehr. Es gab auch einige interessante Nebencharaktere, über die ich teilweise gerne mehr erfahren hätte.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Actionszenen sind knackig und spannend geschrieben und auf der anderen Seite gibt es auch eine ziemlich schöne Sprache. Der Autor hat seinen ganz eigenen Stil, welcher mir sehr gefallen hat. Durch die kurzen Kapitel und die Abwechslung zwischen Gegenwart und Vergangenheit, hatte ich das eBook in wenigen Zugfahrten weg gelesen.

Fazit

Insgesamt kann ich das Buch weiterempfehlen. Ich habe die Geschichte genossen. Sie hätte ruhig noch etwas länger sein können. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann weitere Geschichten rund um die Avtomaten. Mich würde es auf jeden Fall freuen mehr von dem Autoren zu lesen, schon weil mir sein Schreibstil gefallen hat.

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Knaur Verlag für das kostenlose eBook.

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1 Kommentar zu „Rezension „Die Dynastie der Mashinen“ von Daniel H. Wilson“

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