Rezension: „Quazi“ von Sergej Lukianenko

Verlag:  Heyne

Preis: 14,99€

Seiten: 397

ISBN: 978-3-453-31852-6

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Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Russland in naher Zukunft. Nach einer mysteriösen Katastrophe hat sich die Welt auf dramatische Weise verändert: Auferstandene,  sogenannte Quazis, leben nun Seite an Seite mit den Menschen. Eine Tatsache, mit der sich der Moskauer Polizeibeamte Denis Simonow nicht abfinden kann, denn er hegt einen ganz privaten Hass auf die Quazis. Doch dann wird ihm einer der Auferstandenen als Partner zugeteilt – in einem Fall, der tief in das Geheimnis um die Quazis führt…

Meine Meinung

Mir wurde der Autor und seine Wächter-Serie schon oft empfohlen. Weshalb mir sein neustes Buch gleich ins Auge gesprungen ist. Die Inhaltsangabe klang auch sofort vielversprechend…

Wir begleiten Denis Simonow bei seiner Polizeiarbeit als Ermittler für Todesangelegenheiten. Die Welt hat sich verändert. Verstorbene Menschen kehren als Aufständische zurück und versuchen alles und jeden zu fressen. Allerdings können diese Aufständischen erhöht werden zu Quazis. Mittlerweile leben die Menschen, Quazis und Aufständische in einem gefährlichen Gleichgewicht zusammen. Denis Aufgabe ist es verstorbene Menschen aufzuspüren und entweder zu töten oder die Aufständischen in Gewahrsam zu nehmen. Er hegt aus persönlichen Gründen, welche man im laufe der Geschichte erfährt, einen Hass auf Quazis. Ganz zu seinem Ärger wird ihm eines Tages ein Quazi als Partner zugeteilt. Zusammen beginnen sie einen Fall zu bearbeiten, welcher sich bald als bedeutend für beide Seiten herausstellt.

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr interessant und vor allem ihre Dynamik untereinander. Man lernt die Quazis durch seinen neuen Partner Michail besser kennen und dieser bleibt auch lange ein recht geheimnisvoller Charakter. Außerdem gibt es einige Interessante Nebencharaktere.

Insgesamt hat mir die ganze Idee sehr gut gefallen. Man erfährt immer stückchenweise mehr über die Welt und das Leben dort. Geheimnisse werden aufgedeckt und neben dem Fall an sich gibt es noch ein paar mehr interessante Geschichten. Allerdings fehlte es mir an Spannung in dem Buch. Es war durchweg interessant, aber ich hatte nie das dringende Bedürfnis weiterzulesen. Weshalb ich am Ende doch relativ lange gebraucht habe um das Buch zu beenden. Es gab zwar einige spannende Abschnitte, aber insgesamt konnte es mich nicht so mitreißen. Auch empfand ich einiges als sehr vorhersehbar. Unter anderem den Umstand wodurch Aufständische zu Quazis erhöht werden. Das Ende hat mir wiederum ziemlich gut gefallen und lässt Platz für eine Weiterführung der Geschichte.

Der Schreibstil hat mir durchweg gefallen und auch die Aufmachung des Buches ist wirklich schön. Ich liebe das Cover. Es wirkt richtig atmosphärisch und passt gut zu dem Buch. Außerdem ist es eine Klappbroschur mit so einer gummiartigen Beschichtung, welche sich interessant anfasst.

Fazit

Ein Science Fiktion Thriller der in einer sehr interessanten Welt spielt und interessante Charaktere hat. Außerdem empfand ich die Idee als neu. Der mich aber nicht so ganz in seinen Bann ziehen konnte. Es fehlte mir einfach an Spannung, die mich dazu bewegt weiterzulesen. Mal sehen ob ich mir irgendwann noch weitere Bücher des Autoren vornehme.

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar.

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