Rezension: „Bosheit“ von John Gwynne

Verlag:  Blanvalet

Preis: 16,00€

Seiten: 826

ISBN: 978-3-7341-6120-9

Link zum Buch  (Werbung)

 „Bosheit“ ist der zweite Teil der Die Getreuen und die Gefallenen Reihe.

  1.  Macht (Rezension)
  2.  Bosheit
  3.  Jähzorn
  4.  Ungnade

Vorsicht! Da es sich um einen Folgeband einer Reihe handelt, kann die Rezension Spoiler bezüglich der vorangegangen Bände enthalten.

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Götter Asroth und Elyon haben die Verfemten Lande zum Schlachtfeld ihres Krieges auserkoren. Um ihre Armeen in die Welt der Sterblichen zu entsenden, hat jeder Gott einen Avatar als Paladin erwählt: die Schwarze Sonne und den Strahlenden Stern. Zumindest besagt dies eine uralte Prophezeiung…

Hochkönig Nathair ist überzeugt, dass er der Strahlende Stern ist – dazu auserkoren, den dunklen Gott Asroth aufzuhalten. Auf der Suche nach seinem finsteren Gegenspieler begegnet Nathair dem jungen Krieger Corban, den er für die Schwarze Sonne hält. Doch der König ahnt nicht, dass er selbst eine Spielfigur in Asroths tödlichem Plan ist…

Meine Meinung

Nachdem mich Band eins wirklich begeistern konnte, habe ich mich sehr auf Band zwei gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Story knüpft direkt an das Ende vom ersten Teil an. Corban ist zusammen mit der Prinzessin und einigen Überlebenden auf der Flucht. Nach dem turbulenten Ende geht es nun auch spannend weiter. Eigentlich kommen Corban und seine Freunde nie zur Ruhe und wachsen dabei als Gruppe immer mehr zusammen. Ein ziemlich bunter Haufen, den man immer besser kennenlernt und auch die Charaktere entwickeln sich weiter. Ihre Reise oder auch Flucht zieht sich durch den kompletten Band und ist schon ziemlich typisch für einen Fantasyroman. Das hat mich allerdings zu keiner Zeit gestört und es wurde auch nie langweilig. Die Story schreitet stetig voran und langsam bekommt man einige Fragen beantwortet. Außerdem mangelt es nie an unerwarteten Wendungen.

Auch mit den anderen Erzählsträngen geht es spannend weiter. Einige interessante Personen treffen aufeinander und man lernt viele besser kennen. Es kommen auch wieder ein paar neue Charaktere hinzu. Wie in den meisten großen Fantasyreihen hat man mittlerweile wirklich viele Charaktere. Ich habe aber nie den Überblick verloren oder mich gelangweilt. Allgemein finde ich, dass die Charaktere und ihre Entwicklung die große Stärke der Reihe sind. Man fiebert selbst mit der schwarzen Sonne und ihren Begleitern mit. Es gibt keine uninteressanten Charaktere. Allerdings hat man doch so seine Lieblinge und einige sind mir in diesem Band unerwarteter Weise sympathisch geworden. Auch gab es einige Schicksalsschläge und man kann sich doch nie sicher sein wer überlebt.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der verschiedensten Charaktere geschrieben. Außerdem enden sie meist spannend und sind kurz gehalten. So fliegt man trotzt der vielen Seiten durch das Buch. Besonders positiv sind mir wieder die Kampfszenen aufgefallen. Meist langweilen mich diese mit der Zeit und sind mir zu lang und genau beschrieben. Das ist mir bei dieser Reihe bis jetzt allerdings noch nicht so ergangen und dem Buch mangelt es keinesfalls an Kämpfen und Schlachten.

Die Aufmachung entspricht der des ersten Bandes. Eine schöne Klappbroschur mit einer Karte der Verfemten Lande auf der Innenseite. Außerdem sieht der Band sehr schick aus im Regal neben dem ersten.

Fazit

Ein toller zweiter Band. Die Reihe konnte mich definitiv weiter begeistern und ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil „Jähzorn“, welcher bereits im Blanvalet Verlag erschienen ist. Wohl meine Fantasyentdeckung in diesem Jahr und eine Reihe die ich bis jetzt nur empfehlen kann. Insgesamt ist die Reihe zwar nichts Neues in diesem Genre aber dafür macht sie bis jetzt sehr vieles richtig.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Vielen Dank an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Werbeanzeigen

2 Kommentare zu „Rezension: „Bosheit“ von John Gwynne“

Kommentare sind geschlossen.