Rezension: „Liebe findet uns“ von J. P. Monninger

Verlag:  Ullstein Verlag

Preis: 12,99€

Seiten: 410

ISBN: 978-3-548-28955-7

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Liebe Sucht,
Liebe Träumt,
Liebe findet uns

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

Meine Meinung

„Liebe findet uns“ war ein Spontankauf. Ich habe das Cover gesehen und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Nachdem auch noch der Inhalt sehr interessant klang, durfte es mit. Zusammen mit einer Freundin ging es dann recht schnell ans lesen.

Man startet mitten in der Europareise der drei Freundinnen Heather, Constance und Amy. Sie sind gerade auf dem Weg nach Amsterdam und in dem Zug dahin begegnet Heather auch schon das erste mal Jack. Die drei Mädels sind in dem Roman wirklich sehr unterschiedliche Charaktere, aber auch sehr gute Freundinnen und waren mir wirklich sympatisch. Vor allem Heather mit ihrer ganzen Art mochte ich sehr. Es hat Spaß gemacht sie durch Europa zu begleiten. Jack hingegen war mir meist weniger sympatisch aber er war auch nicht total daneben.

Das Buch ist in die verschiedenen Länder unterteilt die Heather bereist und man begleitet auch sie als Hauptcharakter die ganze Zeit. Leider hatte ich irgendwie erwartet, dass man noch mehr von ihren Reisen und den dortigen Erlebnissen liest. Vor allem mehr von dem Tagebuch von Jack´s Großvater erfährt und Ausschnitte liest. Das kam mir etwas zu kurz und dafür fand ich die Liebesbeziehung der beiden etwas zu sehr im Vordergrund teilweise. Die vorhandenen Ausschnitte aus dem Tagebuch des Großvaters haben mir allerdings sehr gut gefallen und auch die meisten Dialoge zwischen Jack und Heather empfand ich als sehr schön und unterhaltsam. Das Buch hat mir außerdem ein bisschen Lust auf Hemingway gemacht.

Leider hatte ich zwischendurch immer mal das Gefühl, dass die Geschichte doch sehr vorhersehbar ist und es gab daher keine wirklichen Überraschungen für mich. Das Ende aber war sehr passend und wirklich gelungen. Es hat das Buch für mich auch noch einmal ein wenig gerettet.

Der Schreibstil hat mir durchweg sehr gut gefallen. Es lies sich sehr schnell lesen und ist schön geschrieben. Ein Zitat aus dem Buch gefällt mir besonders gut und dieses ist auch hinten noch auf die Umschlagsinnenseite gedruckt.

„Hast du schon den Spruch gehört, dass Bücher Orte sind die man besucht…und wenn man Leute kennenlernt, die dieselben Bücher gelesen haben, dann ist es so, als wäre man am selben Ort gewesen? Wir wissen etwas über den Anderen, weil er in derselben Welt gewesen ist wie wir. Wir wissen wofür er lebt.“

Die Aufmachung des Buches ist insgesamt wirklich sehr schön. Es ist eine Broschur mit einem tollem Cover und schönen Zitaten aus dem Buch auf den Innenseiten. Außerdem liegt auch gleich ein passendes Lesezeichen mit im Buch.

Fazit

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Allerdings hatte ich doch teilweise andere Erwartungen daran und fand es zu Vorhersehbar. Eine schöne Liebesgeschichte mit ein paar Schwächen. Für Leute die gerne Bücher in dem Bereich lesen, aber sicherlich ein Blick wert.

Bewertung: 3 von 5 Sterne