Rezension: „Im Hause Longbourn“ von Jo Baker

Verlag:  Penguin Verlag

Preis: 10,00€

Seiten: 446

ISBN: 978-3-328-10027-0

Link zum Buch

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Eine mächtige Familie und ihre Dienstboten. Und ein Haus, das alle Geheimnisse kennt.

Während oben in den Salons von Longbourn die Töchter der Familie Bennet überlegen, wie sie die reichen Junggesellen Mr. Bingley und Mr. Darcy einfangen können, müht sich unten in den Diensträumen das Hausmädchen Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab und träumt dabei von einem anderen, aufregenderen Leben. Als ein neuer Hausdiener im Herrenhaus auftaucht, scheint er wie die Antwort auf ihre Stoßgebete. Doch James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft. Es könnte das Leben auf Longbourn für immer verändern.

Meine Meinung

Ich habe dieses Jahr mit „Stolz und Vorurteil“ mein erstes Buch von Jane Austen gelesen und war positiv überrascht. Es hat wirklich Spaß gemacht. Weshalb mir dann auch gleich „Im Hause Longbourn“ ins Auge gesprungen ist.

Man erlebt die Geschichte rund um die Familie Bennet diesmal aus der Sicht der Dienstboten und der Fokus liegt auch mehr auf deren Leben und Probleme. Die Autorin hat den Gesichtslosen und selten in „Stolz und Voruteil“ erwähnten Dienstboten und Personal in Longbourn Namen und eine Geschichte verpasst.

Hauptperson des Romanes ist Sarah, die davon träumt die Welt zu sehen und etwas zu erleben. Sie möchte nicht nur im Dienste der Familie Bennet zu stehen. Es muss doch auch für sie mehr im Leben geben? Eines Tages taucht dann James auf, welcher als neuer Diener eingestellt wird und ein Geheimnis mitbringt. Anfangs scheint Sarah ihn gar nicht zu mögen und auch ich hatte einige Probleme mit ihrem und seinem Charakter. Allerdings wurden sie mir im Laufe des Buches doch sympatisch. Auch die anderen, wie die kleine Polly oder Mr und Mrs Hill mochte ich sehr gerne. Mit der Zeit lernt man auch James besser kennen. Die Familie Bennet ist genauso dargestellt, wie man sie sich in „Stolz und Vorurteil“ vorstellt. Wobei man mehr und sehr interessante Sachen über Herr Bennet erfährt.

Leider kommt die Geschichte nur sehr langsam in Gang und ich habe sehr lange gebraucht um richtig in das Buch zu finden. Teilweise fand ich es einfach sehr langweilig und das auch noch nachdem ich endlich in die Geschichte gefunden hatte. Zwar mochte ich die Charaktere wirklich aber zwischen durch ist die Geschichte irgendwie immer nur belanglos vor sich hingeplätschert. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass es jetzt spannend oder interessanter werden könnte, wurde aber dann meist enttäuscht. Das harte Leben des Hauspersonals und die Sitten und Bräuche der Zeit werden sehr interessant veranschaulicht aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ich hatte oft das Gefühl, dass es immer das selbe ist. Auch James Geheimnis habe ich sehr schnell geahnt. Allerdings war seine Geschichte wirklich interessant. Das Ende wiederum fand ich zwar ok aber es war auch nichts besonderes. Es ist allerdings für die einzelnen Personen sehr passend und man erfährt, wie es mit jedem weiter geht.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Auch die Taschenbuchausgabe ist sehr schön geworden. Das Cover ist ein echter Hingucker im Regal.

Fazit

Leider konnte mich das Buch nicht packen. Ich bin nur sehr langsam mit lesen voran gekommen und hatte oft gar keine richtige Lust weiter zu lesen und das ist bekanntlich nie ein gutes Zeichen. Trotz der sympatischen Charakteren fand ich das Buch einfach stellenweise richtig langweilig. Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen oder sie waren zu hoch oder das Buch ist schlicht nichts für mich gewesen. Somit eine nette Geschichte, vor allem wenn man „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen kennt, aber nichts für mich.

Bewertung: 2 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.

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