Rezension: „Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks


Verlag:  Blanvalet

Preis: 15,00€

Seiten: 699

ISBN: 9783442266302

„Jenseits der Schatten“ ist der dritte Band der Schatten-Trilogie.

  1. Der Weg in die Schatten (Rezension)
  2. Am Rande der Schatten (Rezension)
  3. Jenseits der Schatten

VORSICHT! DA ES SICH UM EINEN FOLGEBAND EINER REIHE HANDELT, KANN DIE REZENSION SPOILER BEZÜGLICH DER VORANGEGANGEN BÄNDE ENTHALTEN.

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Eigentlich hat Kylar Stern der verhassten Kunst des Tötens für immer abgeschworen – bis er erkannte, dass sein mörderisches Talent das Einzige ist, was all jene, die er liebt, vor dem Untergang bewahren könnte. Allerdings ahnt der ehemalige Gassenjunge, dass er diesen letzten Auftrag wohl nicht zu Ende bringen kann. Denn die Ermordung einer Göttin übersteigt selbst die Fähigkeiten des besten Assassinen der Welt. Doch tief in seinem Herzen wusste Kylar schon immer, dass sich  sein Schicksal in den Schatten erfüllen würde…

Meine Meinung

„Jenseits der Schatten“ ist der Abschlussband der Schatten-Trilogie und lässt mich mit einem weinendem und einem lachendem Auge zurück. Mit der Zeit hat man die Charaktere sehr lieb gewonnen und hängt an ihnen, so das man eigentlich gar nicht möchte das die Reihe schon zu Ende ist.

Der Band führt die Story des zweiten Buches nahtlos weiter und beinahe direkt nach dem Ende des zweiten Bandes. Man erlebt wiedereinmal den weiteren Werdegang von Logan und Kylar und vielen anderen tollen Charakteren. Man begleitet Logan auf seinem Weg zum König, welchen ich sehr spannend fand. Außerdem natürlich Kylars weiter Weg. Interessant fand ich wie es mit ihm und Vi weiterging und auch mit ihm und Elene. Auch von Solon, Feir und Dorian erfährt man endlich deutlich mehr. Vor allem Dorians Geschichte hat mich fasziniert und sehr bewegt. Er hat sich für mich von einem eher seltsamen und nicht so sympathischen Charakter zu einem meiner Lieblinge entwickelt. Aber ich habe auch sehr mit ihm gelitten… Sehr gefreut hat mich das Durzo wieder aufgetaucht ist und man deutlich mehr über ihn, seine Vergangenheit und allgemein die Geschichte von Midcyru erfährt. Es werden sehr viele Fragen im Bezug auf Curoch, Vergeltung und den Ka´kari geklärt. Man lernt auch die verschiedenen Länder Midcyru und die unterschiedlichen Völker besser kennen.

Am Ende gab es dann eine für Fantasystories, wie ich finde typische große Schlacht. Welche allerdings unheimlich spannend und mitreißen, ist mit vielen verschiedenen Parteien. Die Kämpfe waren auch keinesfalls zu lang. Viel mehr wurde sich auf die Beziehungen, Planung und bestimmte Ereignisse konzentriert. Es war unheimlich toll zu sehen wie alle Personen nach und nach aufeinander getroffen sind und das Ende fand ich sehr gelungen. Ich konnte das Buch die letzten 100 Seiten gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende war sowohl sehr schön als auch sehr traurig. Es werden nochmal einige Geheimnisse gelüftet, welche ich sehr spannend fand. Vor allem um den Wolf und… den Rest verrate ich lieber mal nicht. Lasst euch überraschen. Gefreut hat mich auch, dass man im Epilog noch einmal kurz erfährt was aus den einzelnen Charakteren wird. Das hat die ganze Sache schön abgerundet und ich liebe so etwas.

Der Schreibstil von Brent Weeks hat mir wieder sehr gut gefallen. Er kann einfach sowohl düstere und brutale, also auch berührende, traurige und romantische Szenen rüberbringen.

Auch der dritte Band ist wieder in einer schönen Broschur erschienen mit einer Karte von Midcyru. Leider passt meine Ausgabe nicht so gut zu den anderen beiden Teilen, weil auf dem Buchrücken im Gegensatz zu den anderen Büchern der Charakter vom Cover nicht noch einmal abgebildet ist. Wahrscheinlich eine Kleinigkeit, aber mich stört es immer ein wenig, wenn die Bücher einer Reihe nicht perfekt zusammen passen.

Fazit

Ein toller Abschluss einer sehr guten und düsteren Fantasyreihe. Am meisten begeistert haben mich wirklich Brent Weeks Charaktere. Der Abschied von ihnen ist mir unheimlich schwer gefallen. Im Interview, das im ersten Band der Reihe veröffentlicht  ist, meint Brent Weeks das er die Welt von Midcyru noch einmal besuchen wird. Ich würde mich auf alle Fälle sehr darüber freuen. Abschließend kann ich die Reihe nur empfehlen und freue mich schon auf seine nächste Reihe. Der erste Band davon steht schon bei mir im Regal.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

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1 Kommentar zu „Rezension: „Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks“

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