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Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso?

Das ist mal eine wirklich schwierige Frage. Ich kann mich da gar nicht so richtig entscheiden. Am meisten liebe ich Fantasywelten. Da gibt es unheimlich viel neues zu entecken und kennen zulernen. Ich liebe es wenn sie sehr gut und umfangreich durchdacht sind und auch wenn sie etwas düsterer sind. Meine absolute Lieblingswelt aus Büchern ist die Welt von Harry Potter. Ich finde sie einfach perfekt und erfahre immer wieder gerne neues daraus :-)

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Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Also in Bezug auf Bücher wurde ich soweit ich mich erinnere noch nicht gespoilert. Maximal mich selbst habe ich absichtlich schon gespoilert aus unterschiedlichen Gründen :-) Ich bin ansonst absolut kein Fan von Spoilern und versuche das immer möglichst zu vermeiden, vor allem wenn es um wichtige Storywendungen oder Tode von Charaktere oder gar das Ende geht. Deshalb bin ich bei Rezensionen auch immer etwas auf der Hut und auch ich versuche meine Rezensionen so zu gestallten, dass sie nicht spoilern. Nicht gespoilert zu werden, ist allerdings manchmal gar nicht so leicht. Ich finde es halt Schade, wenn aufgrund eines Spoilers der Überraschungseffekt verloren geht. Ich würde ein Buch zwar deshalb eher nicht abbrechen, aber je nach dem was es für ein Spoiler ist, kann einem da schon die Leselust gemildert werden. Ich möchte die Bücher dann doch selbst erleben. Ein Buch das erste Mal zu lesen, ist doch immer ein anderes Erlebnis, als wenn man schon gewisse Sachen weiß.

Rezension: „Schwesterherz“ von Kristina Ohlsson


Verlag:  Limes

Preis: 14,99€

Seiten: 479

ISBN: 9783809026631

Link zum Buch  (Werbung)

„Schwesterherz“ ist der erste Teil der zweiteiligen Thrillerreihe um Martin Benner.

  1. „Schwesterherz“
  2. „Bruderlüge“ (Rezension)

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Am Tag, an dem diese Geschichte ihren Anfang nimmt, regnet es. Ein verzweifelter Mann stürmt ins Büro von Martin Benner und bittet den Anwalt, einen Fall zu übernehmen. Den seiner Schwester, einer fünffachen Serienmörderin, bekannt als Sara Texas. Allerdings gibt es einen Haken: Seine Schwester ist längst tot. Und niemand weiß, warum ihr kleiner Sohn seitdem verschwunden ist. Nur wenn dieser aussichtslose Fall erneut aufgerollt wird, kann das Kind gerettet werden. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an…

Meine Meinung

„Schwesterherz“ ist mein erster Thriller von Kristina Ohlsson, welche schon einige weitere Reihen geschrieben hat. Ich habe schon sehr viel gutes von ihren Büchern gehört  und war dementsprechend gespannt auf den Auftakt ihrer Dilogie.

Leider konnte mich das Buch am Anfang gar nicht so richtig fesseln. Martin Benner war mir zu arrogant und unsympathisch. Seine Frauengeschichten und Anbagger-touren fand ich schon fast nervig. Außerdem hat es mir an Spannung gefehlt. Ich fand der Thriller hat ziemlich lange gebraucht um so richtig in fahrt zu kommen. Allgemein hatte ich sehr lange das Gefühl überhaupt keinen Plan zu haben, was hinter all dem stecken könnte. Man tappt sehr im dunkeln umher.

Mit der Zeit konnte ich mich allerdings mit Martin anfreunden und auch die anderen Hauptcharaktere, wie Lucy und Belle fand ich sehr sympatisch. Ich habe außerdem das Gefühl das Martin eine richtige Entwicklung im laufe des Buches durchmacht. Und spätestens als er dann richtig in die ganze Story rein gezogen wird, hatte mich der Thriller gepackt. Es baut sich mit der Zeit eine bedrückendere Atmosphäre auf und ein Gefühl das die Charaktere immer Beobachtet werden. Die Story hatte außerdem einige überraschende Wendungen für mich und einige sehr tragische. Allerdings fand ich auch das die Spannung zwischendurch immer wieder sehr abgeflacht ist.

Etwas skeptisch war ich gegenüber dem Ende. Irgendwie kam man dem ganzen Geheimnis nur sehr langsam näher aber das Ende des Buches war bald erreicht. Zwar handelt es sich um eine Dilogie aber irgendwie erwartet man gegen Ende doch nochmal einen Höhepunkt. Und genau diesen bekam ich auch. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Es werden einige Fragen geklärt und neue aufgeworfen. Die ganze Richtung in Martins Ermittlungen hat sich noch einmal gewendet.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Abschriften eines Interviews zwischen Martin Benner und einem freien Jornalisten, welche immer mal im Buch zu finden sind. Sie haben Abwechslung reingebracht und waren sehr interessant zu lesen.

Auch klasse fand ich den Schreibstil der Autorin. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen.

Der Thriller ist in einer schönen Broschur erschienen, mit einem sehr passendem Cover. Der zweite Band  „Bruderlüge“ soll am 13.06.2017 beim Limes Verlag erscheinen.

Fazit

Trotz der Enttäuschung am Anfang konnte mich der Thriller doch noch mitreißen und überzeugen. Mit Martin konnte ich mich dann doch anfreunden und die Geschichte wird auch immer verworrener und spannender. Nach dem richtig gutem Ende freue ich mich auch schon auf den zweiten Teil „Bruderlüge“. Ich bin sehr gespannt wie sich das ganze enträtseln wird.

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Limes Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Gibt es ein Buch, dass du früher richtig gern mochtest, aber inzwischen nicht mehr?

Ich lese eigentlich nur absolute Lieblingsbücher öfter als einmal und da fällt mir tatsächlich keines von früher ein, was ich jetzt nicht mehr mag. Wahrscheinlich würde ich einige Bücher von früher heute nicht mehr so gut finden, wenn ich sie nochmal lesen würde. Bücher die ich echt gerne mochte, finde ich allerdings immer noch spitze. Aber es gibt durch aus Bücher die ich damals zumindest ganz gut fand und komplett gelesen habe und bei denen ich mir heute denke, wie konntest du die damals echt zu Ende lesen. Ein Beispiel dafür ist wohl die Twilight Saga von Stephenie Meyer. Aber auch damals schon hat mich einiges an den Büchern gestört.

Allerdings geht es mir beim Jugendbuchgenre allgemein so. Mich haben aus dem Genre immer recht viele Bücher angesprochen, vor allem im Jugendfantasybereich. Mittlerweile kann ich damit aber bis auf ein paar Ausnahmen nichts mehr anfangen. Ich habe das Gefühl, dass alles ähnlich klingt und ich verspüre einfach den Drang irgendwas davon lesen zu wollen gar nicht mehr.

Geschmäcker ändern sich halt auch :-)

Rezension: „Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks


Verlag:  Blanvalet

Preis: 15,00€

Seiten: 699

ISBN: 9783442266302

„Jenseits der Schatten“ ist der dritte Band der Schatten-Trilogie.

  1. Der Weg in die Schatten (Rezension)
  2. Am Rande der Schatten (Rezension)
  3. Jenseits der Schatten

VORSICHT! DA ES SICH UM EINEN FOLGEBAND EINER REIHE HANDELT, KANN DIE REZENSION SPOILER BEZÜGLICH DER VORANGEGANGEN BÄNDE ENTHALTEN.

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Eigentlich hat Kylar Stern der verhassten Kunst des Tötens für immer abgeschworen – bis er erkannte, dass sein mörderisches Talent das Einzige ist, was all jene, die er liebt, vor dem Untergang bewahren könnte. Allerdings ahnt der ehemalige Gassenjunge, dass er diesen letzten Auftrag wohl nicht zu Ende bringen kann. Denn die Ermordung einer Göttin übersteigt selbst die Fähigkeiten des besten Assassinen der Welt. Doch tief in seinem Herzen wusste Kylar schon immer, dass sich  sein Schicksal in den Schatten erfüllen würde…

Meine Meinung

„Jenseits der Schatten“ ist der Abschlussband der Schatten-Trilogie und lässt mich mit einem weinendem und einem lachendem Auge zurück. Mit der Zeit hat man die Charaktere sehr lieb gewonnen und hängt an ihnen, so das man eigentlich gar nicht möchte das die Reihe schon zu Ende ist.

Der Band führt die Story des zweiten Buches nahtlos weiter und beinahe direkt nach dem Ende des zweiten Bandes. Man erlebt wiedereinmal den weiteren Werdegang von Logan und Kylar und vielen anderen tollen Charakteren. Man begleitet Logan auf seinem Weg zum König, welchen ich sehr spannend fand. Außerdem natürlich Kylars weiter Weg. Interessant fand ich wie es mit ihm und Vi weiterging und auch mit ihm und Elene. Auch von Solon, Feir und Dorian erfährt man endlich deutlich mehr. Vor allem Dorians Geschichte hat mich fasziniert und sehr bewegt. Er hat sich für mich von einem eher seltsamen und nicht so sympathischen Charakter zu einem meiner Lieblinge entwickelt. Aber ich habe auch sehr mit ihm gelitten… Sehr gefreut hat mich das Durzo wieder aufgetaucht ist und man deutlich mehr über ihn, seine Vergangenheit und allgemein die Geschichte von Midcyru erfährt. Es werden sehr viele Fragen im Bezug auf Curoch, Vergeltung und den Ka´kari geklärt. Man lernt auch die verschiedenen Länder Midcyru und die unterschiedlichen Völker besser kennen.

Am Ende gab es dann eine für Fantasystories, wie ich finde typische große Schlacht. Welche allerdings unheimlich spannend und mitreißen, ist mit vielen verschiedenen Parteien. Die Kämpfe waren auch keinesfalls zu lang. Viel mehr wurde sich auf die Beziehungen, Planung und bestimmte Ereignisse konzentriert. Es war unheimlich toll zu sehen wie alle Personen nach und nach aufeinander getroffen sind und das Ende fand ich sehr gelungen. Ich konnte das Buch die letzten 100 Seiten gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende war sowohl sehr schön als auch sehr traurig. Es werden nochmal einige Geheimnisse gelüftet, welche ich sehr spannend fand. Vor allem um den Wolf und… den Rest verrate ich lieber mal nicht. Lasst euch überraschen. Gefreut hat mich auch, dass man im Epilog noch einmal kurz erfährt was aus den einzelnen Charakteren wird. Das hat die ganze Sache schön abgerundet und ich liebe so etwas.

Der Schreibstil von Brent Weeks hat mir wieder sehr gut gefallen. Er kann einfach sowohl düstere und brutale, also auch berührende, traurige und romantische Szenen rüberbringen.

Auch der dritte Band ist wieder in einer schönen Broschur erschienen mit einer Karte von Midcyru. Leider passt meine Ausgabe nicht so gut zu den anderen beiden Teilen, weil auf dem Buchrücken im Gegensatz zu den anderen Büchern der Charakter vom Cover nicht noch einmal abgebildet ist. Wahrscheinlich eine Kleinigkeit, aber mich stört es immer ein wenig, wenn die Bücher einer Reihe nicht perfekt zusammen passen.

Fazit

Ein toller Abschluss einer sehr guten und düsteren Fantasyreihe. Am meisten begeistert haben mich wirklich Brent Weeks Charaktere. Der Abschied von ihnen ist mir unheimlich schwer gefallen. Im Interview, das im ersten Band der Reihe veröffentlicht  ist, meint Brent Weeks das er die Welt von Midcyru noch einmal besuchen wird. Ich würde mich auf alle Fälle sehr darüber freuen. Abschließend kann ich die Reihe nur empfehlen und freue mich schon auf seine nächste Reihe. Der erste Band davon steht schon bei mir im Regal.

Bewertung: 5 von 5 Sterne