Rezension: „Am Rande der Schatten“ von Brent Weeks


Verlag:  Blanvalet

Preis: 15,00€

Seiten: 698

ISBN: 9783442266296

„Am Rande der Schatten“ ist der zweite Band der Schatten-Trilogie.

  1. Der Weg in die Schatten (Rezension)
  2. Am Rande der Schatten
  3. Jenseits der Schatten (Rezension)

Vorsicht! Da es sich um einen Folgeband einer Reihe handelt, kann die Rezension Spoiler bezüglich der vorangegangen Bände enthalten.

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Ausbildung zum Meuchelmörder hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Kylar als überaus schmerzhaft erwiesen. Schließlich sind sowohl sein einstiger Lehrer Durzo Blint als auch sein bester Freund Logan den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. Daher ist es kein Wunder, dass Kylar seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll. Und so muss sich der ehemalige Blutjunge der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat …

Meine Meinung

Der zweite Band schließt nahtlos an den Ersten an und es ist auch nicht viel Zeit vergangen. Dadurch bin ich sofort wieder in der Story drin gewesen.

Kylar möchte sein Blutjungenleben aufgeben und geht mit Elene und Uly eigene Wege. Allerdings erfährt man trotzdem wie es mit Cenaria unter der Besetzung der Khalidori weiter geht. Ich fand es unheimlich spannend zu lesen, wie sich die Cenariaer wiedersetzen und wie extrem eigentlich die Khalidori sind. Man erfährt einiges über ihre Sitten und ihren Glauben. Hier gab es einige Überraschungen für mich. Auch den Gottkönig lernt man kennen und er ist wirklich ein gruseliger Charakter, wenn auch durchaus interessant.

Die Story mit Kylar und Elene hat mich allerdings teilweise etwas genervt und war weniger spannend. Elene gehört nicht wirklich zu meinen Lieblingscharakteren. Sie nervt mich meist ziemlich. Allerdings fand ich die Entwicklung von Kylar sehr interessant, wie er unter anderem mehr über seine Magi lernt und sein innerer Kampf mit sich selbst. Sehr bewegend war, wie sehr er doch seinen Meister vermisst. Über Durzo Blint erfährt man auch einiges mehr in diesem Band.

Wie es hingegen mit Logan weiter geht war sehr spannend und auch bewegend. Im ersten Band fand ich ihn eher uninteressant aber mittlerweile kann ich ihn mir gut als König vorstellen. Er macht eine ziemliche Entwicklung durch. Ein weiter überraschender Charakter der eine größere Rolle spielt ist Vi, der weibliche Blutjunge von Cenaria. Allerdings kann ich sie nicht wirklich ausstehen… Auch frage ich mich immer noch was diese drei Freunde Dorian, Solon und Feir für eine Rolle spielen. Man trifft sie immer mal an aber ihre Wege sind eher unergründlich für mich.

Leider musste ich mich auch in diesem Band wieder von lieb gewonnen Charakteren verabschieden und war oft wirklich geschockt und überrumpelt. Insgesamt steigert sich die Spannung ab etwa der Hälfte wieder sehr und das Ende hat mich überrascht und sehr gefreut.

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Der Autor kann einfach richtig gut eine düstere Atmosphäre schaffen und einen sowohl schockieren als auch berühren. Allerdings sollte man bei dieser Reihe als Leser nicht zart besaitet sein.

Das Buch ist wie der erste Band auch eine Broschur, was mir sehr gut gefällt und passt perfekt zum ersten Teil in mein Regal. In den Innenseiten sind wieder Karten von Midcyr enthalten.

Fazit

Eine tolle Fortsetzung. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht diesen Teil zu lesen und er steht dem ersten Teil in Sachen Spannung und Ende in nichts nach. Ich war des öfteren Überrascht, schockiert, glücklich, traurig oder habe mitgefiebert. Einzig der Teil mit Kylar und Elene war etwas langweiliger und hat mich auch etwas genervt. Ich freue mich jetzt sehr auf den letzten und dritten Teil der Reihe.

Bewertung: 4 von 5 Sterne

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1 Kommentar zu „Rezension: „Am Rande der Schatten“ von Brent Weeks“

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