Montagsfrage

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Das erste Quartal des Jahres ist fast vorüber, wie viel hast du schon gelesen und welche Bücher sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Dieses Jahr habe ich für meine Verhältnisse schon wirklich viel gelesen. Meine Reading Challenge auf Goodreads habe ich Anfang des Jahre auf 30 Bücher festgelegt, da ich letztes Jahr insgesamt 25 Bücher gelesen habe. Mittlerweile sind 4 Monate vorbei und ich habe 19 Bücher gelesen 🙂

Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir dabei ein paar wirkliche Highlights.

  • „Niemalsland“ von Neil Gaiman

Das Buch hat sich mittlerweile in meine Lieblingsbücher eingereiht.

  • „Bourbon Kings“ von J. R. Ward

Der erste Teil war unheimlich spannend und hat mich sehr überrascht.

  • „Relic“ und „Attic“ die ersten beiden Bände der Special Agent Pendergast Reihe von Douglas Preston und Lincoln Child

Special Agent Pendergast ist einfach toll und seine Fälle wirklich außergewöhnlich. Ich freue mich auf die weiteren Teile.

  • Die Schatten-Triologie von Brent Weeks

Eine tolle Darkfantasy-Triologie. Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich lese gerade begeistert den letzten Teil. Rezensionen zu den ersten beiden Teilen findet ihr schon auf meinem Blog:

Rezension: „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks

Rezension: „Am Rande der Schatten“ von Brent Weeks

Rezension: „Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks

Welche Bücher sind euch dieses Jahr bis jetzt besonders im Gedächtnis geblieben?

Rezension: „Am Rande der Schatten“ von Brent Weeks


Verlag:  Blanvalet

Preis: 15,00€

Seiten: 698

ISBN: 9783442266296

„Am Rande der Schatten“ ist der zweite Band der Schatten-Trilogie.

  1. Der Weg in die Schatten (Rezension)
  2. Am Rande der Schatten
  3. Jenseits der Schatten (Rezension)

Vorsicht! Da es sich um einen Folgeband einer Reihe handelt, kann die Rezension Spoiler bezüglich der vorangegangen Bände enthalten.

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Ausbildung zum Meuchelmörder hat sich für den ehemaligen Gassenjungen Kylar als überaus schmerzhaft erwiesen. Schließlich sind sowohl sein einstiger Lehrer Durzo Blint als auch sein bester Freund Logan den Machenschaften des Gottkönigs von Khalidor zum Opfer gefallen. Daher ist es kein Wunder, dass Kylar seiner Profession den Rücken gekehrt hat. Doch dann hört er das Gerücht, dass Logan noch am Leben sein soll. Und so muss sich der ehemalige Blutjunge der Frage stellen, ob die Schatten einen jemals wieder loslassen, wenn man sich erst einmal in sie hineinbegeben hat …

Meine Meinung

Der zweite Band schließt nahtlos an den Ersten an und es ist auch nicht viel Zeit vergangen. Dadurch bin ich sofort wieder in der Story drin gewesen.

Kylar möchte sein Blutjungenleben aufgeben und geht mit Elene und Uly eigene Wege. Allerdings erfährt man trotzdem wie es mit Cenaria unter der Besetzung der Khalidori weiter geht. Ich fand es unheimlich spannend zu lesen, wie sich die Cenariaer wiedersetzen und wie extrem eigentlich die Khalidori sind. Man erfährt einiges über ihre Sitten und ihren Glauben. Hier gab es einige Überraschungen für mich. Auch den Gottkönig lernt man kennen und er ist wirklich ein gruseliger Charakter, wenn auch durchaus interessant.

Die Story mit Kylar und Elene hat mich allerdings teilweise etwas genervt und war weniger spannend. Elene gehört nicht wirklich zu meinen Lieblingscharakteren. Sie nervt mich meist ziemlich. Allerdings fand ich die Entwicklung von Kylar sehr interessant, wie er unter anderem mehr über seine Magi lernt und sein innerer Kampf mit sich selbst. Sehr bewegend war, wie sehr er doch seinen Meister vermisst. Über Durzo Blint erfährt man auch einiges mehr in diesem Band.

Wie es hingegen mit Logan weiter geht war sehr spannend und auch bewegend. Im ersten Band fand ich ihn eher uninteressant aber mittlerweile kann ich ihn mir gut als König vorstellen. Er macht eine ziemliche Entwicklung durch. Ein weiter überraschender Charakter der eine größere Rolle spielt ist Vi, der weibliche Blutjunge von Cenaria. Allerdings kann ich sie nicht wirklich ausstehen… Auch frage ich mich immer noch was diese drei Freunde Dorian, Solon und Feir für eine Rolle spielen. Man trifft sie immer mal an aber ihre Wege sind eher unergründlich für mich.

Leider musste ich mich auch in diesem Band wieder von lieb gewonnen Charakteren verabschieden und war oft wirklich geschockt und überrumpelt. Insgesamt steigert sich die Spannung ab etwa der Hälfte wieder sehr und das Ende hat mich überrascht und sehr gefreut.

Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Der Autor kann einfach richtig gut eine düstere Atmosphäre schaffen und einen sowohl schockieren als auch berühren. Allerdings sollte man bei dieser Reihe als Leser nicht zart besaitet sein.

Das Buch ist wie der erste Band auch eine Broschur, was mir sehr gut gefällt und passt perfekt zum ersten Teil in mein Regal. In den Innenseiten sind wieder Karten von Midcyr enthalten.

Fazit

Eine tolle Fortsetzung. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht diesen Teil zu lesen und er steht dem ersten Teil in Sachen Spannung und Ende in nichts nach. Ich war des öfteren Überrascht, schockiert, glücklich, traurig oder habe mitgefiebert. Einzig der Teil mit Kylar und Elene war etwas langweiliger und hat mich auch etwas genervt. Ich freue mich jetzt sehr auf den letzten und dritten Teil der Reihe.

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension: „Eisiges Runengrab“ von Robert J. Mrazek


Verlag:  Bastei Lübbe

Preis: 9,99€

Seiten: 398

ISBN: 978-3404173792

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Grönland. Ein Expeditionsteam entdeckt im Gletschereis eine Sensation: eine Grabhöhle mit neun gut erhaltenen Wikingermumien und einer mysteriösen Runentafel. Während Runenexpertin Lexy Vaughan versucht, die Botschaft zu entschlüsseln, wird das Forschungscamp von einem bewaffneten Kommando überfallen. Außer Lexy überlebt nur der Pilot Steven Macaulay den Überfall. Gemeinsam versuchen sie, sich selbst und ihre Entdeckung in Sicherheit zu bringen – und geraten dabei ins Visier eines Geheimbundes, der vor nichts zurückschreckt …

Meine Meinung

Ich bin ein Fan von Verschwörungsthrillern. Dan Brown hat mich damals (wie wahrscheinlich viele) so richtig mit seinen Büchern in den Bann gezogen und ich freue mich schon auf sein nächstes. Auch bei „Eisiges Runengrab“ handelt es sich um einen soliden Verschwörungsthriller. Der mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte.

Die beiden Hauptcharaktere die Runenexpertin Lexy Vaughan und der Pilot Steven Macaulay lernen sich im Laufe einer Grönlandexpedition kennen und werden zu einem wirklich sympatischen Team im Laufe einiger schrecklicher Ereignisse. Sie sind mir echt ans Herz gewachsen und man fiebert mit ihnen mit. Auch ein paar der Nebencharaktere fand ich richtig spitze, vor allem den Hund Hap Arnorld.

Das Buch ist insgesamt sehr spannend und regelrecht wie ein Actionfilm geschrieben. Allerdings hatte ich trotzdem das Gefühl das mir etwas fehlt. Manchmal empfand ich es einfach als zu Vorhersehbar. Der Geheimbund war für mich insgesamt etwas zu flach. Seine Ziele waren einem recht schnell klar und auch die Umsetzung. Das hat mich einfach nicht genug überrascht. Auch hat mir irgendwie ein Aspekt des Miträtselns gefehlt oder die große Überraschung, wenn das Rätsel gelöst ist. Zwar wird im Laufe des Thrillers eine Runentafel entschlüsselt. Allerdings weiß man schon recht früh was diese preisgibt und es kommt mehr auf das wo an. Der Thriller ist insgesamt ein bisschen wie eine Schatzsuche. Interessant fand ich aber das es um die Wikinger geht. Das ist mal etwas anderes. Vor allem der Anfang des Thrillers hat mich gefesselt. Es wurde sehr schnell spannend und dramatisch. Allerdings wurde es dann immer Vorhersehbarer und auch etwas seltsam. Einen gewissen Charakter am Ende fand ich verwirrend. Er tauchte plötzlich auf und hilft sofort einfach so Lexy und Steven. Irgendwie wirkte sein Handeln unlogisch und seltsam auf mich. Wer das Buch gelesen hat, weiß sicherlich wen ich meine. Den anderen möchte ich natürlich nicht zuviel verraten 😉

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich hatte das Buch in kürzester Zeit durch. Die Kapitel sind sehr kurz und insgesamt sehr spannend geschrieben. Die Perspektive wechselt immer mal zwischen Lexy und Steven und dem Geheimbund.

Dieses Jahr soll auch noch ein weiter Thriller des Autoren bei Bastei Lübbe erscheinen. „Der Fluch der Knochenjäger“ soll am 29.09.2017 erhältlich sein. Lexy und Stevens scheinen auch wieder mit von der Partie zu sein 🙂

Fazit

Insgesamt ein solider und actionreicher Verschwörungsthriller. Den ich wirklich schnell gelesen hatte. Leider hat er nicht ganz meine Erwartungen erfüllt und in meinen Augen ein paar Minuspunkte. Allerdings hatte ich trotzdem Spaß beim lesen und ich werde mir sicher auch mal den nächsten Thriller des Autoren ansehen. Denn die Charaktere fand ich wirklich sympathisch. Fans von Verschwörungs- und archäologischen Thrillern kann ich „Eisiges Runengrab“ durchaus empfehlen.

Bewertung: 3 von 5 Sterne

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Welches Buch hast du zuletzt deiner Wunschliste hinzugefügt und wie bist du darauf aufmerksam geworden?

Meine Buchwunschliste habe ich hauptsächlich auf Goodreads und in meinem Notizbuch. Ich liebe es einfach neue Bücher zu entdecken und mir zu notieren.

Als letztes habe ich „Der schwarze Thron – Die Schwestern“ von Kendare Blake hinzugefügt. Das Buch wird am 9. Mai 2017 bei Penhaligon erscheinen.

Entdeckt habe ich es durch Instagram und es ist mir durch sein schönes Cover sofort aufgefallen. Das ganze scheint mindestens eine Duologie zu sein und das zweite Cover passt perfekt zum ersten (zumindest gemäß der Vorschau). Auch die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen. Ich hoffe auf eine spannende und düstere Story die mich begeistern kann.

Was habt ihr den zuletzt auf eure Wunschliste gepackt?

Rezension: „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks

Verlag:  Blanvalet

Preis: 16,00€

Seiten: 703

ISBN: 978-3442266289

„Der Weg in die Schatten“ ist der erste Band der Schatten-Trilogie.

  1. Der Weg in die Schatten
  2. Am Rande der Schatten (Rezension)
  3. Jenseits der Schatten (Rezension)

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

Meine Meinung

Die Schatten-Triologie von Brent Weeks ist eine Darkfantasy-Reihe und beginnt schon sehr düster und brutal. Ich kam gut in das Buch rein und war sofort gefesselt von der Erzählung um Azoths Kindheit und wie er an Durzo Blint geraten ist. Man begleitet Azoth von klein auf und er war mir auch sofort sympatisch, wie auch seine Freunde Jarl und das Puppenmädchen. Im laufe des Buches muss Azoth schreckliche Dinge durchmachen und man leidet mit ihm. Allgemein ist das Buch nichts für schwache nerven. Die Welt ist äußerst brutal und rücksichtslos. Auch schreckt Brent Weeks nicht davor zurück einige seiner Charaktere sterben zu lassen. Öfter  hat es mir wirklich das Herz zerrissen 😦 Viele seiner Charaktere lassen sich nicht einfach in Schwarz und Weiß oder Gut und Böse unterteilen (es gibt allerdings auch wirklich widerwertige und schreckliche Charaktere…). Man lernt sie und ihre Beweggründe mit der Zeit immer besser kennen. Durzo Blint ist zum Beispiel so ein geheimnisvoller Charakter und ich wusste nie so richtig was ich von ihm halten sollte. Irgendwie hat er sich aber trotzdem zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. Auch Azoth ist bei weitem kein Held. Seine Entwicklung im Laufe des Buches finde ich sehr interessant und ich bin gespannt wie es mit ihm weiter geht. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl nicht ganz durchzublicken wo die Geschichte hingehen soll. Der rote Faden hat mir da etwas gefehlt und die Spannung blieb dadurch nicht ganz aufrecht. Allerdings eskaliert es ab etwa der Hälfte des Buches auf einmal sehr und wurde wieder unheimlich spannend und mitreißend. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und war vom Ende sowohl schockiert als auch begeistert. Natürlich musste dann auch sofort der zweite Band gekauft werden.

Der Schreibstil von Brent Weeks hat mir durchweg sehr gut gefallen. Er schafft es unheimlich gut eine wirklich düstere Stimmung und glaubwürdige Charaktere einzufangen. Ich habe mit den Charakteren gehofft, getrauert und gekämpft. Auch bekommt man nie die vollen Informationen und ist immer am miträtseln und zweifeln und am Ende war ich dann oft überrascht oder gar geschockt.

Auch die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Ich bin sowieso ein Fan von Broschuren und hier findet sich auf der Innenseite (vorne und hinten) jeweils noch eine Karte der Welt Midcyru. Die ersten Seiten und die Kapitelanfänge sind auch mit sehr coolen Nebelschleiern,wie auch auf dem Cover zu sehen sind gestaltet. Außerdem ist hinten noch ein Interview mit dem Autor enthalten, welches mir gut gefallen hat.

Fazit

Eine toller Auftakt zu einer Darkfantasy-Triologie. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände. Trotz das ich zwischendurch das Gefühl hatte die Spannung sei etwas raus, hat mich das Buch insgesamt sehr begeistert und mir schlaflose Nächte bereitet. Ich würde das Buch jedem Fantasyfan empfehlen, der auch mit einer düsteren und brutalen Welt klar kommt. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht 🙂

Bewertung: 4 von 5 Sterne