Rezension „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde

Verlag: btb

Preis: 9,99€ (eBook)

Seiten:  480

ISBN: 978-3-641-22506-3

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Inhaltsangabe

Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. Dort will die den Mann zur Rede stellen, der einmal die Liebe ihres Lebens gewesen ist.

Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken.                                                                                                          Signes Segelboot.

Meine Meinung

Bei dem Roman handelt es sich um das zweites Buch aus Maja Lundes Klima-Quartett. Ich habe bereits ihr erstes Buch aus dem Quartett „Die Geschichte der Bienen“ gelesen. Einen Rezension findet ihr auch auf meinem Blog, falls ihr darüber mehr erfahren wollt. Da mir das Buch so gut gefallen hatte, machte ich gleich mit dem Nächsten weiter. Hierbei spielt es allerdings keine Rolle, in welcher Reihenfolge man die Bände liest. Es handelt sich jeweils um komplett eigenständige Geschichten. Leider muss ich gleich zu Anfang sagen, dass mir dieser Roman nicht so gut gefallen hat, wie ihre andere Geschichte. Ich habe ihn wirklich lange mit mir rum geschleppt und hatte meist wenig Lust zum weiter lesen.

Wir begleiten diesmal wieder abwechselnd verschiedene Hauptcharaktere in kurzen Kapiteln.

Im Jahr 2017 begleiten wir die Umweltaktivistin Signe. Sie klaut zu Anfang Eis in ihrer Heimat, welches von einem Gletscher abgebaut wird und begibt sich auf einen gefährlichen Segeltörn zu ihrer ehemaligen großen Liebe. Dabei erfahren wir im Laufe des Buches immer mehr über ihr Leben, beginnend mit ihrer Kindheit. Leider fand ich sie als Charakter wenig sympathisch und ihre Kapitel auch selten interessant. Ihr Geschichte konnte mich einfach nicht abholen.

Im Jahr 2041 begleiten wir Lou und ihren Vater David. Sie sind auf der Flucht vor der Dürre und Bränden. Außerdem auf der Suche nach dem Rest ihrer kleinen Familie, da sie getrennt wurden. Hierbei treffe sie auf ein Flüchtlingslager. Die Geschichte spielt sich dann auch hauptsächlich in diesem Lager ab. Außerdem erfährt man ein bisschen über ihre Vergangenheit. Ich fand das Lagerleben und die Probleme aufgrund des Wassermangels sehr interessant. Allerdings konnten mich auch hier die beiden Hauptcharaktere nicht begeistern. Oft fand ich sie nervig und konnte mich nicht gut in ihr Handeln hinein versetzen. Außerdem hatte ich mir irgendwie erhofft noch mehr zu erfahren rund um die Wasserknappheit.

Der Schreibstil von Maja Lunde hingegen hat mir wieder sehr gut gefallen. Auch die kürzeren Kapitel und die schnellen Wechsel zwischen den beiden Geschichten, fand ich sehr gut.

Fazit

Leider ein Buch mit dem ich nie so richtig war geworden bin. Ich hatte mir irgendwie mehr erhofft. Auch blieb die Motivation das Buch weiter zu lesen oft aus. Ich denke daher, dass ich das Klima-Quartett nicht weiter verfolgen werden. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das Buch durchaus Fans von „Die Geschichte der Bienen“ gefallen könnte.

Bewertung: 2 von 5 Sterne

Vielen Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar.

Montagsfrage

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von LAUTER&LEISE. Wenn ihr auch daran teilnehmen wollt, dann einfach auf den Link klicken ;-)

Was sind deine Lesevorsätze für 2020?

 

Bei Goodreads nehme ich seit einigen Jahren immer an der Reading Challenge für das Jahr teil. Dieses Jahr habe ich mir 70 Bücher als Ziel gesetzt. Es dürfen natürlich auch gerne mehr werden. Da so ein neues Jahr immer viele Überraschungen bereit halten kann, bin ich gespannt, wie sich mein Lesejahr entwickelt.

Außerdem habe ich beschlossen, mir 20 Bücher von meinem SuB für 2020 vorzunehmen. So will ich endlich meinen SuB verkleinern. Ich denke da finden sich noch einige Schätz, die ich eigentlich schon lange lesen wollte. 

Meine 20 für 2020

  • „Harry Potter und der Halbblutprinz“ von J. K. Rowling (reread)
  • „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ von J. K. Rowling (reread)
  • „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens
  • „Nightmare Alley“ von William Lindsay
  • „Becoming“ von Michelle Obama
  • „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl
  • „Der Club Dumas“ von Arturo Pérez-Reverte
  • „Der Trafikant“ von Robert Seethaler
  • „Vincent“ von Joey Goebel
  • „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joel Dicker
  • „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde
  • „Metro 2033“ von Dmitry Glukhovsky
  • „Das Geräusch der Dinge beim Fallen“ von Juan Gabriel Vásquez
  • „Wassermusik“ von T. C. Boyle
  • „Wilde Schafsjagd“ von Haruki Murakami
  • „House of Rain“ von Greg F. Gifune
  • „Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal“ von Robert R. McCammon
  • „Wer hat Angst vorm bösen Wolf?“ von Nicole Böhm
  • „1793“ von Niklas Natt och Dag
  • „Unterground Railroad“ von Colson Whitehead

 

Jahresrückblick 2019

Frohes neues Jahr

 

Auf ein tolles Jahr 2020! Nachdem ich jetzt länger kaum aktiv war (aufgrund meiner Prüfungen des 2. Staatsexamens), möchte ich nun meinen Blog wieder mehr pflegen und hegen. Los geht es mit einem Blick auf mein Lesejahr 2019. Ich habe Hörbücher und Hörspiele 2019 so richtig für mich entdeckt. Auch Podcast habe ich dadurch angefangen zu hören. Ansonsten war mein Lesestoff sehr gemischt im letzten Jahr und es waren viele tolle Bücher dabei. Im folgendem noch ein paar Zahlen und meine Top 5 Bücher und Top 5 Hörbücher/spiele. 

Ich habe insgesamt 76 Bücher gelesen oder gehört. Damit habe ich insgesamt 21.749 Seiten gelesen und 20 Tage 23 Stunden und 44 Minuten gehört.

Meine Top 5 Bücher

  1. „Obsidian Kammer des Schreckens“ von Douglas Preston und Lincoln Child
  2. „Der Freund der Toten“ von Jess Kidd
  3. „Ein gutes Omen“ von Terry Pratchett und Neil Gaiman
  4. „Stelle“ von Takis Würger
  5. „Altes Land“ von Dörte Hansen

 

Meine Top 5 Hörbücher und Hörspiele

 

  1. Monster 1983 Hörspiele von Ivar Leon Menger
  2. Waringham Hörspiele von Rebecca Gablé
  3. „Shining“ von Stephen King (gelesen von Dietmar Wunder)
  4. Riyria Reihe von Michael J. Sullivan (gelesen von David Nathan)
  5. „Wo der Teufel ruht“ von Craig Russel (gelesen von David Nathan)

Rezension „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde

Verlag:  btb

Preis: 11,00€

Seiten: 509

ISBN: 978-3-442-71741-5

Inhaltsangabe (Klappentext)

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt

Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Meine Meinung

Immer abwechselnd begleiten wir die verschiedenen Hauptcharaktere in kurzen Kapiteln.

William begleiten wir im Jahr 1852 auf seinem steinigen Weg zur Entwicklung eines neuen Bienenstockes. Hierbei erleidet er so einige Rückschläge und will doch eigentlich nur etwas geleistet haben in seinem Leben. Seine Kapitel haben mir am wenigsten gefallen. Er ist ein wirklich unangenehmer Charakter, welcher oft in Selbstmitleid versinkt. Interessant ist auch die Rolle seiner Tochter, welche ich sehr mochte. Insgesamt haben sich seine Kapitel allerdings immer anstrengend angefühlt und mich wenig zum weiterlesen motiviert. Am spannendsten war in seiner Geschichte die Entwicklung und allgemein der Aufbau eines Bienenstockes.

Die Geschichte von George aus dem Jahr 2007 war hingegen sehr emotional. Das Verhältnis zu seinem Sohn und seinem Imkerbetrieb hat mich sehr begeistert. Auch wird hier das plötzliche Bienensterben thematisiert. Ein sehr interessantes Thema, welches sehr emotional rüber gebracht wird. Es hat mich sehr zum nachdenken angeregt. Seine Geschichte hat mich mitfühlen lassen und wirklich getroffen.

Tao´s Geschichte spielt in der Zukunft im Jahr 2098 und ist sehr mysteriös. Man bekommt immer nur häppchenweise Informationen, wie die Welt jetzt eigentlich funktioniert. Die Bienen sind schon lange ausgestorben und es werden die Konsequenzen aufgezeigt. Ihre Geschichte war die spannendste und ich konnte jedes weitere Kapitel kaum erwarten. Aber ist es auch die heftigste, traurigste und erschreckendste  Geschichte. 

Insgesamt hat mich das Buch zum nachdenken angeregt und mir auch Bienen  und ihre Wichtigkeit näher gebracht. Allerdings fand ich nicht alle Teile des Buches gleich stark. Die kuren Kapitel und daher schnell wechselnden Geschichten haben mir sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen.  

Die Aufmachung als Klappbroschur gefällt mir sehr gut und ich finde das simple Cover mit der toten Biene ist ein echter Blickfang.

Fazit

Ein Buch das vielleicht kein absolutes Highlight ist, aber trotzdem sehr lesenswert. Es regte zum nachdenken an und dazu sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht auch allgemein mehr über aktuelle Klimaprobleme etc. nachzudenken. Ich werde definitiv Maja Lunde´s neustes Buch auch lesen.

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Lesemonat April 2019

Nach einer stressigen Prüfungsphase soll nun endlich wieder mehr auf meinem Blog passieren. Los geht es mit dem Nachholen der Lesemonate. Im April habe ich Audible für mich entdeckt und bin ein treuer Anhänger von Hörspielen und Hörbüchern geworden. Deshalb habe ich auch eine neue Rubrik Hörbuch- und Hörspielempfehlungen eingeführt. Schaut gerne einmal vorbei. Insgesamt sind es im April 2 Bücher und damit 848 Seiten geworden. Außerdem habe ich 8 Hörbücher/spiele gehört und damit 77h 5min.

ICH HABE GELESEN:

  • „Der Freund der Toten“ von Jess Kidd

Bewertung: 5 von 5 Sterne

  • „Obsidian – Kammer des Böse“ von Douglas Preston und Lincoln Child  Monatshighlight

Bewertung: 5 von 5 Sterne

 

ICH HABE GEHÖRT:

Hörspielempfehlung „Monster 1983“ von Ivar Leon Menger

Ich habe auch wieder einiges gekauft. Natürlich vor allem Hörbücher/spiele. Hier sind alle 8 dazu gekommen, welche ihr oben bei meinen gehörten gesehen habt. Auch sind 2 Bücher dazu gekommen. Besonders von „GRM“ von Sibylle Berg hat man viel gesehen und gehört. So das ich am Ende nicht widerstehen konnte und das Buch nun selbst entdecken will. Außerdem sind noch 2 eBooks eingezogen. Blake musste einfach mit, da ich ein sehr großer Dexter Fan bin. Ich hoffe sehr auf eine tolle neue Thrillerreihe für mich.

MEINE NEUZUGÄNGE:

  • „GRM“ von Sibylle Berg
  • „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes

  • „Obsidian – Kammer des Böse“ von Douglas Preston und Lincoln Child
  • „Blake“ von Jack Heath