Montagsfrage

mofra_banner2017

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen. Wenn ihr auch daran teilnehmen wollt, dann einfach auf den Link klicken 😉

Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Ich mache seit letztem Jahr immer bei der Goodreads Reading Challenge mit und für dieses Jahr hatte ich mir ein Ziel von 40 Büchern gesetzt. Mittlerweile habe ich dieses tatsächlich schon erfüllt und insgesamt 50 Bücher gelesen. Mal sehen wie viele es am Jahresende sind 🙂 Es wird auf jeden Fall einen Jahresrückblick auf meinem Blog geben.

Wie viele Bücher hattet ihr euch vorgenommen für dieses Jahr und wie sieht euer aktueller Stand aus?

 

Advertisements

Lesemonat November 2017

Im November habe ich 4 Bücher gelesen und damit 1674 Seiten. Zum Glück gab es wieder keinen Flop und diesmal sogar gleich zwei Highlights. Im Großen und Ganzen also ein gelungener Lesemonat für mich. Mal sehen wie viel Zeit ich im Dezember zum lesen finde.

ICH HABE GELESEN:

  • „Mein dunkles Herz“ von Jorge Galán

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension: „Mein dunkles Herz“ von Jorge Galán

  • „Origin“ von Dan Brown Monatshighlight

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension: „Origin“ von Dan Brown

  • „Die Stadt des Affengottes“ von Douglas Preston

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Rezension: „Die Stadt des Affengottes“ von Douglas Preston

  • „Die Wellingtonsaga – Versuchung“ von Nacho Figueras (mit Jessica Whitman)

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Ausnahmsweise sind meine Neuzugänge mal überschaubar geblieben. Insgesamt sind 4 Bücher bei mir eingezogen. Zwei sind Geburtstagsgeschenke von meinem Freund („Murder Park“ von Jonas Winner und „Das Fest des Monsieur Orphee“ von Javier Marquez Sanchez). Vor allem letzteres klingt sehr skurril und hat eine tolle Aufmachung. Außerdem musste ich natürlich auch sofort den letzten Teil der Bourbonreihe kaufen. Den lese ich aktuell mit einer Freundin zusammen. Wir sind schon mega gespannt wie die Geschichte enden wird. Die beiden Vorgänger waren absolute Highlights dieses Jahr.

MEINE NEUZUGÄNGE:

  • „Der Wind rief seinen Namen“ von Robert J. Conley
  • “ Das Fest des Monsieur Orphee“ von Javier Marquez Sanchez
  • „Murder Park“ von Jonas Winner
  • „Bourbon Lies“ von J. R. Ward

WIE WAR EUER LESEMONAT SO?

Rezension: „Die Stadt des Affengottes“ von Douglas Preston

Verlag: DVA

Preis: 20,00€

Seiten: 368

ISBN: 978-3-421-04757-1

Link zum Buch

Inhaltsangabe (Klappentext)

Schon seit dem 16. Jahrhundert gibt es Gerüchte über eine Provinz im Regenwald von Honduras, deren Städte reich und prachtvoll seien, ganz besonders die Weiße Stadt, auch Stadt des Affengottes genannt. Der Legende nach ruht ein Fluch auf ihr. Immer wieder machten sich Abenteurer und Archäologen auf die Suche nach den Zeugnissen dieser Zivilisation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte – und scheiterten ein ums andere Mal. Erst die moderne Lasertechnik, mit deren Hilfe das Gelände aus der Luft gescannt wird, fördert die gänzlich überwucherten Reste einer bis dahin unbekannten archäologischen Stätte zutage. Um sie vor Ort zu untersuchen, muss man sich beschwerlichen Weg durch den Dschungel machen. Der Bestsellerautor Douglas Preston hat sich zusammen mit einer archäoloischen Expedition auf die Spuren der sagenumwobenen Stadt begeben. Er kämpft gegen sintflutartigen Regen, bissigen Insekten, giftige Schlangen und die dichte Vegetation – und fand tatsächlich eindrucksvolle Relikte einer untergegangenen Zivilisation. Aber auch er zahlte am Ende einen hohen Preis.

Meine Meinung

Dieses mal kein Roman sondern ein Sachbuch, eine wahre Geschichte. Den Autoren habe ich dieses Jahr durch die tolle Agent Pendergast Reihe kennengelernt, welche er zusammen mit Lincoln Child schreibt. Außerdem klang der Titel gleich ein wenig nach einer wahren Indianer Jones Geschichte und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Deshalb konnte ich nicht widerstehen und auf ging es in die La Mosquitia.

Dies ist eine noch sehr unerkundete Bergregion im Osten von Honduras, in welcher die Weiße Stadt und eine noch sehr unbekannte frühere Kultur verborgen sein soll. Gleich zu Anfang geht es interessant los mit dem ersten Treffen aller Expeditionsteilnehmer, kurz bevor es in den dichten und unbekannten Dschungel von Honduras geht. Der Autor erzählt allerdings nicht nur allein von dieser Expedition. Vielmehr beginnt er damit die ganze Geschichte rund um die Weiße Stadt zu erzählen, von den verschiedensten Gerüchten, von früheren Expeditionen und vieles mehr. Außerdem auch wie er auf die ganze Sache gestoßen ist und am Ende Mitglied der Expedition wurde. Er berichtet von der Suche bis hin zur ersten Expedition im Urwald, deren Entdeckungen und den Folgen und vieles mehr. Das alles immer sehr interessant und spannend. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt und war sehr fasziniert, begeistert aber auch erschrocken. Ich hatte vorher so gut wie keine Ahnung von solchen Expeditionen oder Entdeckungen und habe eine Menge interessanter Sachen erfahren. Es ist als würde man zusammen mit dem Autoren die Geschichte um die Entdeckung der Stadt des Affengottes erleben. Das Buch ist gefühlt mit Informationen und hat mir wirklich Spaß gemacht.

Douglas Preston schreibt sehr gut verständlich und locker leicht. Das ganze hat sich im Grunde so flüssig wie ein Roman gelesen. Es gibt einige witzige Stellen aber auch viele ernste und erschreckende. Außerdem baut der Autor auch immer mal wieder Randnotizen zur Erklärung ein. Das ganze ist wirklich für Leihen geschrieben und ich hatte nie Probleme.

Die Aufmachung ist auch sehr schön. Ein schickes Hardcover mit wirklich toller Kapitelgestaltung und einigen farbigen Abbildungen. Die ich wirklich sehr toll fand. Denn nach den ganzen interessanten Beschreibungen will man den Dschungel, die Objekte und alles gerne auch einmal sehen.

Fazit

Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich würde es jedem empfehlen der sich für die Thematik interessiert oder begeistern kann. Man lernt definitiv einiges und es wird nie langweilig. Wirklich ein bisschen wie eine wahre Indianer Jones Geschichte. Auch im 21. Jahrhundert gibt es noch tolle Sachen zu entdecken.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Vielen Dank an DVA für das Rezensionsexemplar.

Montagsfrage

mofra_banner2017

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen. Wenn ihr auch daran teilnehmen wollt, dann einfach auf den Link klicken 😉

Wir haben ja bald den 1. Advent, hast du schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel und wenn ja welche?

Einen Weihnachtswunschzettel habe ich gar nicht. Meist wünsche ich mir eher einzelne größere Sachen oder die Geschenke sind komplette Überraschungen 🙂

Allerdings erscheint jetzt im Dezember noch der letzte Band von Peter V. Bretts Demon Zyklus Reihe „Das Leuchten der Magie“, welchen ich mir von meinem Weihnachtsgeld kaufen möchte.

Habt ihr einen Weihnachtswunschzettel? Welche Bücher stehen bei euch drauf?

Rezension: „Origin“ von Dan Brown

Verlag: Bastei Lübbe

Preis: 28,00€

Seiten: 670

ISBN: 978-3-431-03999-3

„Origin“ ist der fünfte Teil der Robert Langdon Reihe von Dan Brown

  1. Illuminati
  2. Sakrileg
  3. Das verlorene Symbol
  4. Inferno
  5. Origin

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
Verzeihen ist nicht der einzige.

Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner „bahnbrechenden Entdeckung“, das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

Meine Meinung

Ich bin ein großer Dan Brown Fan seit „Sakrileg“. Deshalb musste auch der neue Band seiner Robert Langdon Reihe gleich bei mir einziehen. Die Erwartungen waren natürlich groß. Aber ich wurde nicht enttäuscht.

Der ehemalige Student von Robert und mittlerweile erfolgreiche Zukunftsforscher Edmond Kirsch lädt ihn zu seiner Präsentation ein. In dieser will Kirsch einige der wichtigsten Fragen der Menschheit klären. Doch es läuft so einiges schief und am Ende liegt es wieder einmal an Robert Langdon und der Direktorin vom Guggenheim Museum Ambra Vidal das Rätsel zu lösen und die Präsentation zu veröffentlichen.

Es gab wieder viele interessante Orte zu entdecken. Ich hab mehr als einmal nach Bildern oder noch mehr Informationen gegoogelt. Vor allem alles von Gaudi geschaffene, hat mich begeistert und ist definitiv auf meiner Liste der Sachen, die ich noch sehen möchte gelandet. Man lernt so einiges über bekannte Leute, Bauwerke und vieles mehr im neuen Roman. Ein Aspekt der mir immer sehr gut bei Dan Brown`s Büchern gefällt.

Auch die Verschwörungsgeschichte insgesamt war sehr spannend. Ich hab immer begeistert mitgerätselt und am Ende kam doch alles etwas anders, als ich zuerst erwartet hatte. Hier möchte ich aber auf keinen Fall zuviel verraten. Nur kam es mir diesmal so vor, als gäbe es ein paar weniger Rätsel für Robert. Ich liebe es mitzurätseln und am Ende eine faszinierende Lösung von Robert präsentiert zu bekommen. Das Ende und vor allem die Präsentation haben mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere haben mir insgesamt ziemlich gut gefallen. Robert Langdon mag ich seit dem ersten Buch, das ich mit ihm gelesen habe. Aber auch Ambra Vidal war sehr sympatisch und interessant. Außerdem spielt auch die spanische Königsfamilie eine Rolle und einige andere interessante Personen. Vor allem eine Person mit dem Namen Winston fand ich richtig toll. Allerdings ist dies wieder ein Punkt zu dem ich nicht mehr verraten will.

Das Buch hat sich, durch die teilweise sehr kurzen Kapitel, sehr schnell lesen lassen und der Schreibstil hat mir auch wieder sehr gut gefallen.

Die Aufmachung des Buches ist wirklich schön geworden. Ein tolles Cover und natürlich eine hardcover Ausgabe. Einige Bücher haben auch noch eine versteckte geheime Botschaft. Fotografiert doch mal euer Buch mit Blitz.

Fazit

Nicht der beste Band der Robert Langdon Reihe, aber definitiv ein tolle Fortsetzung. Mir hat es wieder sehr viel Spaß gemacht diesen Teil zu lesen. Leider heißt es jetzt einige Zeit warten auf den nächsten. Ich würde mich auf alle Fälle über eine Verfilmung von „Origin“ freuen. Eine Empfehlung für alle die Dan Brown´s Bücher mögen oder allgemein gerne von Verschwörungen und Rätseln lesen. Man kann die Teile der Reihe im übrigen auch problemlos einzeln lesen. Sie beinhalten jeweils eine abgeschlossene Story und müssen nicht in der genauen Reihenfolge gelesen werden.

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Montagsfrage

mofra_banner2017

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen. Wenn ihr auch daran teilnehmen wollt, dann einfach auf den Link klicken 😉

Siehst du dir Bestsellerlisten an?

Ja 🙂 Wenn ich mich im Buchladen umschaue, dann schaue ich auch meistens die Neuheiten- und Bestsellerregale (an denen auch oft die Bestsellerlisten hängen) an, welche die meisten Läden haben. Allerdings checke ich die Bestsellerlisten nicht regelmäßig und suche auch nicht direkt Bücher daraus aus. Nur weil ein Buch ein Bestseller ist, muss es mir ja nicht unbedingt gefallen. Allerdings finde ich es durchaus interessant zu sehen, welche Bücher gerade Bestseller sind.

Schaut ihr euch Bestsellerlisten an?

 

Rezension: „Mein dunkles Herz“ von Jorge Galán

Verlag: Penguin Verlag

Preis: 10,00€

Seiten: 219

ISBN: 978-3-328-10100-0

Link zum Buch

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Die Geschichte einer Liebe, so alt wie die Menschheit

Im Hinterzimmer eines Hauses, das sich langsam mit den Schatten der Vergangenheit füllt, erzählt Magdalena ihrem Enkel die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte eines Jahrhunderts. Sie erzählt von dem Fluch, der ihr Leben geprägt hat, und wie sie ihren Mann Vicente, der auf wundersame Weise gezeugt wurde, auf ebenso wundersame Weise kennenlernte. Es ist die Geschichte einer intensiven Liebe, die viele Jahre später an einer großen Tragödie zerbricht…

Meine Meinung

Ein Enkel bekommt von seiner Großmutter die Familiengeschichte erzählt. Die Geschichte von seinen Großeltern Magdalena und Vicente, welche sowohl tragisch als auch schön ist und auch etwas mystisch. Alles beginnt mit der mystischen Geburt von Vicente und seinen Leben bis er Magdalena kennen lernt. Eine Frau mit einem besonderem Fluch oder Gabe. Der Enkel erfährt, wie ihr Leben verlaufen ist und welche große Tragödie die Familie zerstört hat.

Ich habe diese Geschichte fasziniert verfolgt. Sie beinhaltet viel mystisches und außergewöhnliches. Schon auf der ersten Seite lernen wir Vicentes Vater kennen, welcher schon 99 ist und beim zeugen seines Sohnes verstirbt. Im laufe der Geschichte lesen wir von immer mehr seltsamen Begebenheiten oder Begabungen oder Flüchen.

Die Charaktere sind alle interessant und die Hauptcharaktere sowieso besonders. Oft habe ich gerne weiter gelesen und wollte den Werdegang der Personen weiter verfolgen. Allerdings wusste ich lange nicht wo hin das Ganzen führen sollte. Einige Sachen waren schlicht seltsam und ich wusste nicht immer wie alles zusammen hängt. Manchmal hatte ich auch das Gefühl vielleicht nicht alles mitzubekommen oder richtig zu verstehen/interpretieren. Das Ende hat mir dann allerdings wirklich gut gefallen. Man erfährt außerdem die Geschichten einiger Nebencharakere. Es dauert auch einige Zeit bis sich Vicente und Magdalena kennen lernen.

Man sollte sich vor allem Zeit nehmen für diese Geschichte. Denn das Buch ist zwar nicht direkt schwierig geschrieben aber nicht immer geradlinig und einfach. Ich habe für meine Verhältnisse recht lange für das Buch gebraucht. Auch musste ich mich anfangs erst an die Erzählweise und die Geschichte gewöhnen. Insgesamt hat mir der Schreibstil aber gut gefallen.

Ein Buch über das man noch lange nachdenken kann.

Außerdem eine wirklich schöne Ausgabe. Das Cover mit dem farbenprächtigem Ara gefällt mir richtig gut.

Fazit

Mal ein etwas anderes Buch, eine etwas andere Familiengeschichte mit vielen mystischen Elementen. Ein Buch für das man sich Zeit nehmen sollte und über welches man sicher noch lange nachdenken kann. Leider hat mir anfangs teilweise ein roter Faden gefehlt und manche Dinge waren einfach zu seltsam. Definitiv mal ein etwas anderes Leseerlebnis für mich 🙂

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.