Lesemonat Mai 2018

Im Mai habe ich insgesamt 6 Bücher gelesen und damit 2359 Seiten. Lustigerweise habe ich genau drei Bücher und drei eBooks gelesen. Mein absolutes Highlight war wieder die Agent Pendergast Reihe. Die Bücher machen einfach süchtig. Außerdem hat mich das kleine Büchlein von Paul Auster sehr positiv überrascht, welches ein Spontankauf war. Aber manchmal findet man bei solchen Spontankäufen die besten Bücher. Wobei ich eigentlich mehr der planende Buchkäufer bin und mir vorher Rezensionen anschaue.

Außerdem hat mein Blog im Mai ein neues Design bekommen. Es ist zwar recht schlicht aber mir gefällt es ziemlich gut.

ICH HABE GELESEN:

  • „Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-Francois Parot

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Rezension: „Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-Francois Parot

  • „Das rote Notizbuch“ von Paul Auster

Bewertung: 5 von 5 Sterne

  • „Der Club“ von Takis Würger

Bewertung: 4 von 5 Sterne

  • „Maniac – Fluch der Vergangenheit“ von Douglas Preston und Lincoln Child Monatshighlight

Bewertung: 5 von 5 Sterne

  • „Darkness – Wettlauf mit der Zeit“ von Douglas Preston und Lincoln Child

Bewertung: 5 von 5 Sterne

  • „So brauch ich Gewalt“ von Stefanie Mühlsteph

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Rezension: „So brauch ich Gewalt“ von Stefanie Mühlsteph

Diesen Monat ist auch so einiges bei mir eingezogen. Insgesamt sind es 10 Bücher und 4 eBooks geworden. Vor allem die hübschen Taschenbücher des Kein & Aber Verlages haben es mir angetan. Außerdem habe ich die Serie Alias Grace auf Netflix geschaut, welche mich total begeistert hat. Deshalb freue ich mich sehr das Buch zu lesen. Aber auch auf alle anderen Schätz bin ich sehr gespannt.

MEINE NEUZUGÄNGE:

  • „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig
  • „Das rote Notizbuch“ von Paul Auster
  • „So sprach Achill“ von Alessandro Baricco
  • „Mister Weniger“ von Andrew Sean Greer
  • „Von dieser Welt“ von James Baldwin

  • „Der Trafikant“ von Robert Seethaler
  • „Der Club“ von Takis Würger
  • „Löwen wecken“ von Ayelet Gundar-Goshen
  • „Der beste Roman des Jahres“ von Edward St Aubyn
  • „Alias Grace“ von Margaret Atwood

  • „Miss Gladys und ihr Astronaut“ von David M. Barnett
  • „Die Brut – Sie sind da“ von Ezekiel Boone
  • „Darkness – Wettlauf mit der Zeit“ von Douglas Preston und Lincoln Child
  • „Cult – Spiel der Toten“ von Douglas Preston und Lincoln Child
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Montagsfrage

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Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen. Wenn ihr auch daran teilnehmen wollt, dann einfach auf den Link klicken 😉

Wenn du Bücher mit in den Sommerurlaub nimmst, liest du dann typische, leichte Sommerlektüre oder einfach ganz normal Bücher wie sonst auch?

Ich lese eigentlich immer worauf ich gerade am meisten Lust habe. Deshalb nehme ich in den Urlaub ein Buch mit, welches ich gerade in dieser Zeit unbedingt lesen will. Meistens kaufe ich mir auch noch spontan auf dem Flughafen etc. ein weiteres Buch. Wobei ich im Sommerurlaub aber auch nie spontan Lust auf ein Weihnachtsbuch oder ein Buch mit besonders winterlicher Atmosphäre bekommen würde. Aber zum Beispiel ein richtig spannender Thriller liest sich auch am Strand super. Oft lese ich auch Bücher im Urlaub, welche in meinem Urlaubsland oder in meinem Urlaubsort spielen.

Rezension: „So brauch ich Gewalt“ von Stefanie Mühlsteph

Verlag: Papierverzierer

Preis: 3,99€ (eBook)

Seiten: 425

Inhaltsangabe

„Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!“

Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.
Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen „Black Widow“ führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.
Doch auf einmal wird „Black Widow“ zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen „Hawk“ eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …

Meine Meinung

Mein eReader begleitet mich immer auf dem Weg zu meiner Arbeit. Die letzte Zeit verbrachte ich die langweiligen Zugfahrten in London bei den Auftragsmördern der Sealgair…

Man bekommt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von den beiden Auftragsmördern Black Widow und Hawk erzählt. Die beiden sind wirklich sehr unterschiedliche Charaktere. Black Widow ist die Schlaue und Gerissene, welche alles durchdenkt. Hawk hingegen ist eher impulsiv und direkt. Weshalb es auch wirklich interessant und teilweise amüsant wird, als beide zusammenarbeiten müssen. Man begleitet die Beiden bei ihren Aufträgen und bekommt so auch immer mehr über ihre Vergangenheit heraus. Außerdem scheint etwas bei den Sealgair falsch zu laufen und was hat das mit den beiden Mörderinnen zu tun?

Ich mochte die beiden Hauptpersonen wirklich gerne. Wobei Hawk mich manchmal mit ihrer Art doch etwas genervt hat. Insgesamt ist die Story durchweg spannend gehalten und ich habe gerne mit den Charakteren mitgefiebert. Man merkt den Charakteren auch eine deutliche Entwicklung an und es gibt ein paar überraschende Wendungen in der Geschichte. Wobei mir das Ende aber irgendwie etwas schnell kam und von mir aus hätte ich gerne noch mehr über die Sealgair erfahren. Auch die Atmosphäre im Buch und London als Schauplatz haben mir gut gefallen. Ich würde mir durchaus eine Fortsetzung wünschen.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Das Buch lies sich sehr flüssig und schnell lesen. Trotz meiner morgendlichen Müdigkeit im Zug bin ich immer begeistert durch die angenehm kurzen Kapitel geflogen. Außerdem ist das Cover wirklich sehr schön und auch sehr passend geworden. Normalerweise erstrahlt es außerdem in einem schönen Rot. Allerdings sieht man das leider nicht auf meinem eReader.

Fazit

Ich habe die Geschichte der beiden Auftragsmörderinnen sehr gerne verfolgt und kann das Buch empfehlen. Vor allem für Leute, die wie ich gerne düstere Geschichten in London, Geheimorganisationen und starke Frauencharaktere mögen. Vielleicht erfährt man auch irgendwann noch mehr von den Sealgair.

Bewertung: 4 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar.

Lesemonat April 2018

Im April habe ich irgendwie gar nicht so viel gelesen. Insgesamt sind es nur 2 Bücher geworden und damit 1232 Seiten. Man sieht auch an meinem Lesemonat, dass ich gerade absolut der Agent Pendergast Reihe von Douglas Preston und Lincoln Child verfallen bin. Ich liebe diese Reihe und bin froh das ich noch ein paar Teile vor mir habe.

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Außerdem war ich mit meinem Freund auf einer Lesung von Peter V. Brett. Es war ein toller Abend und der Autor ist sehr sympatisch. Nun kann ich mein Regal mit ein paar signierten Bänden schmücken und es gab sogar noch kleine Goodies vom Autor. Ich bin schon sehr gespannt auf den Abschluss seiner Reihe.

 

ICH HABE GELESEN:

  • „Burn Case – Geruch des Teufels“ von Douglas Preston und Lincoln Child

Bewertung: 5 von 5 Sterne

  • „Dark Secret – Mörderische Jagd“ von Douglas Preston und Lincoln Child Monatshighlight

Bewertung: 5 von 5 Sterne

Die Neuzugänge sind irgendwie wieder etwas eskaliert. Vor allem bei diesen ganzen eBook Schnäppchen kann ich nicht widerstehen und Hugendubel hatte wieder Mängelexemplare. Insgesamt sind es 7 Bücher und 8 eBooks geworden. Am meisten habe ich mich diesen Monat auf das neue Buch von Matt Haig gefreut. Sein Roman „Ich und die Menschen“ zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ich muss unbedingt mehr von dem Autor lesen. Außerdem schaue ich gerade leidenschaftlich gerne die Serie Versailles (Empfehlung!) und dazu musste natürlich der Roman einziehen.

MEINE NEUZUGÄNGE:

  • „Maria Stuart“ von Margaret George
  • „Fight Club“ von Chuck Palahniuk
  • „Versailles“ von Elizabeth Massie
  • „Die letzte Gemahlin des Königs“ von Philippa Gregory
  • „Die Königin der weissen Rose“ von Philippa Gregory
  • „Die Gabe“ von Naomi Alderman
  • „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig

  • „Dark Secret – Mörderische Jagd“ von Douglas Preston und Lincoln
  • „Ice Ship – Tödliche Fracht“ von Douglas Preston und Lincoln
  • „Maniac – Fluch der Vergangenheit“ Douglas Preston und Lincoln
  • „Gnadenlos“ von Tom Clancy
  • „Ich, Heinrich VIII“ von Margaret George
  • „Die Sonne des Königs“ von Sandra Gulland

  • „Der Pirat“ von Mac P. Lorne
  • „So brauch ich Gewalt“ von Stefanie Mühlsteph (Rezensionsexemplar vom Papierverzierer Verlag)

Rezension: „Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-Francois Parot

Verlag:  Blessing

Preis: 17,00€

Seiten: 497

ISBN: 978-3-89667-573-6

Link zum Buch  (Werbung)

„Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel“ ist der erste Fall für Nicolas Le Floch.

  1. Commissaire Le Floch & das Geheimnis der Weißmäntel
  2. Commissaire Le Floch & der Brunnen der Toten
  3. Commissaire Le Floch & das Phantom der Rue Royale (Erscheint am 29.10.2018)

Inhaltsangabe (Buchrückseite)

Paris, 1761: Als ein Polizeibeamter der Korruption verdächtig wird, betreut man den jungen Nicolas Le Floch mit dem Fall. Was als Bagatelle beginnt, wird schon bald zum Mordfall, da der verdächtigte Beamte verschwindet, und zu einem Skandal, der auch König Ludwig XV und seinen Hofstaat treffen könnte. Während die Pariser Gesellschaft sich dem wilden Treiben des Karnevals hingibt, führen Nachforschungen Nicolas Le Floch in Spielhöllen, Abdeckereien, Edelbordelle und die Verliese der Bastille. Wird er das Geheimnis lüften und den König retten?

Meine Meinung

Ich lese immer mal wieder gerne Krimis und diesmal wurde es wiedermal ein historischer, welcher mich gleich durch sein Cover angesprochen hatte.

Wir begleiten Nicolas Le Floch, welcher 1759 neu nach Paris kommt und sich dort beim Polizeipräfekt Gabriel de Sartine meldet, um dort zu arbeiten. Er wird dem strengen und schroffen Kommissar Lardin zugeteilt, bei welchem er fortan lebt und lernt. Bis dieser zwei Jahre später plötzlich verschwindet und ausgerechnet der junge Le Floch vom Polizeipräfekten damit beauftragt wird das Rätsel zu lösen. Voller Tatendrang und Ehrgeiz stürzt sich Le Floch in die verzwickten Ermittlungen und stößt dabei auf einige Geheimnisse. Leider hatte ich das Gefühlt, dass sich der Fall nur sehr langsam entwickelt hat. Vor allem die erste Hälfte des Buches konnte mich einfach nicht fesseln. Es war nicht direkt langweilig, allerdings hatte ich auch nie das Bedürfnis weiterlesen. Deshalb habe ich wirklich lange für den Roman gebraucht. Erst ab der Hälfte kam wirklich Spannung und Lust am lesen auf. Der Fall ist insgesamt relativ komplex und verzwickt und kam erst so richtig in der zweiten Hälfte in Fahrt. Die Auflösung und das Ende haben mir gut gefallen.

Nicolas war mir von Anfang an sehr sympatisch. Mit seiner klugen und netten Art haben seine Ermittlungen sehr viel Spaß gemacht. Auch sein verlässlicher und treuer Mitarbeiter Inspektor Bourdeau ist mir ans Herz gewachsen.  Insgesamt kommt eine ordentliche Anzahl an Personen in dem Krimi vor. Allerdings habe ich auch trotz der französischen Namen nie den Anschluss verloren. Gleich auf den ersten Seiten des Buches befindet sich eine hilfreiche Liste der handelnden Personen und im hinteren Teil noch Informationen zu historischen Persönlichkeiten die im Roman auftreten.

Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Beschreibungen doch sehr lang ausfielen.

Die Ausgabe ist wirklich sehr schön. Die Klappbroschur hat ein silber schimmerndes Cover und auf den Innenseiten ist eine Karte von Paris zu finden mit den wichtigsten Handlungsorten. Außerdem findet man hinten im Buch noch ein sehr hilfreiches Glossar. Noch dazu kann man sich kostenlos das eBook „Die Welt des Commissaire Le Floch“ mit Hintergrundinformationen herunterladen.

Fazit

Insgesamt ein guter historischer Krimi, welcher ein authentisches Bild von Paris zur damaligen Zeit beschreibt. Der allerdings für mich zu schwach angefangen hat. Das Buch hat einfach zwischendurch immer mal auf meinem Nachtisch rumgelegen, ohne das ich das Bedürfnis hatte weiter zu lesen. Ich werde die weiteren Teile mit Nicolas Le Floch wahrscheinlich nicht mehr lesen. Allerdings kann ich den Roman allen Fans von historischen Krimis durchaus empfehlen.

Bewertung: 3 von 5 Sterne

Vielen Dank an den Blessing Verlag für das Rezensionsexemplar.